Das Baumorakel

Orakel kommt vom lateinischen orakulum und bedeutet soviel wie: Sprechstätte oder Götterspruch. Orare heißt sprechen oder beten.

An der Götterstätte bzw. dem Orakel werden Zukunftsfragen durch transzendente Offenbarung beantwortet, die eine medial begabte Person stellt.

Meist gingen Menschen zu Orakeln um dieses in schwierigen Lebensphasen um eine Lösung der vorliegenden Probleme zu befragen. Der Orakelkult wurde vornehmlich von damaligen Politikern benutzt und zu wichtigen juristischen Entscheidungen herangezogen.

Orakel gibt es schon seit es Kulturen gibt; so hatten die nordamerikanischen Indianer ihr Medizinrad, die Chinesen ihr I Ging Orakel, während bei unseren Schamanen das Runenorakel Verwendung fand. Jedes Orakel beinhaltet ein philosophisches System, das die grundlegende biologische und spirituelle Einheit von Mensch und Natur betont. Sie verweisen auf die allen Dingen innewohnende Göttlichkeit, die alles miteinander verbindet. Alle lebenden Dinge sind heilig und verdienen Respekt.

In den Naturkulturen galt besonders das Baumorakel als eine echte Instanz. Bäume waren heilig und wurden immer verehrt, vielleicht und vor allem deshalb, weil sie direkte Botschafter zwischen dem Kosmos und Erde sind. Botschafter zwischen den Welten also.

Zufällig bin ich bei einer meiner Wanderungen auf ein altes, heiliges Baumorakel gestoßen und habe diesem einige Fragen gestellt, aber sieh und staune selbst 😉

Gleichgewicht


Gleichgewicht ist ein Zustand. Gleichgewicht benötigen wir Menschen, um aufrecht stehen zu können. Ist unser Gleichgewichtssinn gestört, schwanken wir oder fallen um. Viele von euch kennen das von ihren letzten Partys 😉

In der Chemie gibt es ebenfalls ein Gleichgewicht, das sogenannte Massenwirkungsgesetz:

Das chemische Gleichgewicht ist ein Zustand, in dem die Gesamtreaktion ruhend erscheint, also keine Veränderungen erkennbar sind….

Prinzip von Le Chatelier:

„Eine Reaktion im Gleichgewicht versucht einer Störung von außen entgegenzuwirken.“

Funktionierendes Leben basiert auf Gleichgewicht und Balance. Gerät etwas aus der Balance und ist nicht mehr im Gleichgewicht, so kommt es zu Problemen. Der optimale Zustand im Leben ist die Balance – die Ausgeglichenheit.

Wenn unser Körper aufgrund einer Schwächung krank wird, merken wir, dass etwas nicht in Ordnung ist. beim Ausbruch eines Magen-Darm-Infektes überwiegen die krankmachenden Lebewesen in uns und wir fühlen uns schlecht. Das System menschlicher Körper ist krank.

Genauso ist das mit unserer Erde auch. Wir Zweibeiner stellen in dem Fall die positiven und die negativen Organismen dar. Überwiegen die negativen, so wird die Erde krank – so wie es momentan der Fall ist!

Wir müssen also alle zusammen arbeiten und zu guten Organismen für die Erde werden, damit sie die Chance hat, wieder zu heilen und uns mit frischer Luft und lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Es ist eigentlich ganz einfach. Die Erde ist ein System, wie unser menschlicher Körper, der unserer positiven Unterstützung bedarf.

Wir – die guten Organismen – müssen uns also vermehren und stärker werden, so wie die positiven Darmbakterien in ihrer Überzahl dafür sorgen, dass das Darmmilieu gesund und stark ist. Alles im Ar… eben.

Kreisläufe, wie die Klimapumpe Regenwald am Äquator, müssen von uns Menschen wohlwollend und positiv unterstützt werden! Unsere Erde braucht unsere Hilfe.

Gerade auch in Sachen Radioaktivität, die ja alles auf unserem Planeten aus dem Gleichgewicht gebracht hat, besteht dringendster und höchster Handlungsbedarf. Ein Aufwärmen der Atmosphäre findet nur dadurch statt, dass Stoffe aus ihrer üblichen heilsbringenden Umgebung entnommen und an die Oberfläche gebracht werden.

Wir brauchen andere Technologien. Saubere und aufbauende Technik, um die zerstörende Technik abzubauen, die aus negativer Intention heraus entstanden ist. Es ist Zeit für den Wandel. JETZT.

Licht und Liebe, Conny Keule

Das Prinzip des gegenseitigen Austausches

Gegenseitigkeit heißt im soziologischen Fachjargon Reziprozität, auch Prinzip der Gegenseitigkeit und stellt ein Grundprinzip menschlichen Handelns dar.
Viele namhafte Soziologen, wie Franz Oppenheimer oder Lars Clausen uvm. , machten sich Gedanken um das Thema Tausch, also um Tauschprinzipien.
Diese Tauschprinzipien begeisterten und beschäftigten nicht nur die Soziologen unserer Zeit, sondern waren fester Bestandteil gesellschaftlichen Bestehens der damaligen Zeit, in der die Inka lebten und wirkten.
Auch Indiander lebten diese kosmische Gesetze. Noch heute ist die göttliche Ordnung in den niedergeschriebenen Indianderweisheiten enthalten.
Wir in der westlichen Welt kennen das Prinzip von Ursache und Wirkung aus der Physik als Naturgesetze. Das Prinzip des gegenseitigen Austausches, das die Inka lebten, soll endlich auch wieder Bestandteil unserer „modernen“ Welt werden, denn nur mit diesem Bewusstsein schaffen wir ein wertvolles und funktionierendes Leben!

Alles besteht aus lebendiger Energie – das ist der Glaube der Inka und die spirituelle Tradition in den Anden, somit ist alles mit allem verbunden!

Wir alle, Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine und Elemente, sind vereint in einer Welt und deshalb auch Teil unseres Gegenübers. Alles, was du deinem Gegenüber also antust, tust du folglich dir selbst an. Deshalb wird auch alles mit Respekt behandelt und ein gegenseitiger Austausch geschaffen.

Um die Harmonie in der Natur zu bewahren und zu respektieren, ist das Prinzip des gegenseitigen Austausches unabdingbar. Alle profitieren davon; Menschen und Tiere, die Pflanzen und die Erde selbst, sowie das Universum. Das Prinzip des gegenseitigen Austausches ist auf Frieden ausgerichtet. Sehen wir uns als eins und respektieren unser Gegenüber, so sind wir im Fluss und in angenehmer Stimmung, als Teil der wabernden Energiemasse.

Unsere Erde unterstützt uns jederzeit, wenn wir mit ihr im Einklang sind und uns mit ihr im gegenseitigen Austausch befinden. Im schöpfenden weiblichen Aspekt von unserer Mutter Erde, sind wir in Harmonie und strahlen Harmonie aus.

Inkaische und indianische Grüße von Conny Keule

 

 

 

 

 

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Regeneration

 

Wie gehen wir in Europa mit unserem Körper, unserer Seele, unserem Geist um? Was ist es, das uns in der „modernen Welt“ glauben lässt, dass nur das gesagte Wort einer „Fachperson“ richtig und wahr ist? Und warum beschränken wir uns selbst auf ein Thema und nennen uns dann Spezialisten?
Spezialisten sind bei uns in der Heimat Menschen, die nichts auf dem Kasten haben 😉 die können nix. Es ist zwar ein humoristischer Ausdruck, jemanden „Spezialist“ zu nennen, aber im Grunde genommen, bedeutet es, dass dem „Spezialisten“ alles andere fehlt, da er sich ja nur auf ein einziges Thema beschränkt.
Wenn wir unseren Geist beschränken, indem wir auf die beschränkten Spezialisten hören und deren Wort für bare Münze nehmen, verschließen wir uns selbst all unseren geistigen Möglichkeiten, die wir uneingeschränkt alle in uns tragen!
Regeneration und Heilung wird so nahezu unmöglich. Tatsächlich ist der Körper jederzeit in der Lage, sich zu regenerieren und zur Heilung zu gelangen. Ausweglose Situationen können sich wandeln. Gesagtes Wort kann weichen.
Wir alle müssen uns bewusst sein, dass wir Schöpfer sind und unsere eigene Regeneration auch aus uns selbst hervorrufen können. Bevor gestorben wird, kann man sich diesen Gedanken ja zu Gemüte führen.
„Regeneration ist die natürliche Wiederherstellung von Verletztem“.
Einige Anreize dazu kannst du auf meinem Blog bekommen.

 

Alles Gute für uns Alle, Conny Keule

 

 

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Intention

Intention
bedeutet
Absicht, Bestreben, Vorhaben

Allem, was du tust, geht eine Intention voraus, zu der du dich vor deinem Tun selbst entschieden hast.
Wie sich etwas entwickelt und was wir Menschen erleben ist zu hundert Prozent durch unsere eigene Intention gemacht. Es sei denn, es ist Manipulation im Spiel.

Wie ein Geschäft läuft und welche Wirkung es auf den Käufer hat, ist zu 100% durch die Intention der Geschäftsführung entstanden!

Und wie unser Staat läuft und die Menschen, die darin leben sich entwickeln, ist zu 100% durch die Intention der Machthaber entstanden!

Für kein anderes Wort habe ich so viele Bedeutungen gefunden, wie für das Wort „Intention“
hier sind sie:
Absicht, Bestreben, Vorhaben, Gedanke, Plan, Vorsatz, Wille, Wollen, Ziel, Zielsetzung, Zielvorstellung, Zweck, Augenmerk, Begehren, Berechnung, Bestreben, Fernziel, Gedanke, Nahziel, Plan, Politik, Programm, Projekt, Anliegen, Bemühen, Bestrebung, Hoffnung, Sehnsucht, Verlangen, Wunsch, Strebsamkeit, Sinnen, Trachten, Streben, Projekt

Das sind die direkten Synonyme: Absicht, Bestreben, Gedanke, Plan, Vorhaben, Vorsatz, Wille, Wollen, Ziel, Zielsetzung, Zielvorstellung, Zweck

An den Bedeutungen und Synonymen ist schon zu erkennen, wie wichtig die Intention in der Geschäftsführung sowie in der Politik ist, wenn wir angenehme und günstige Bedingungen haben wollen.
Wollen steht zwar auch dabei, aber Wohlwollen nicht. Eher Trachten und Sinnen, Plan und Politik. Diese Worte haben für die meisten Menschen schon „negative Schwingung“ – warum wohl?

Wenn wir in Frieden, Wohlsein, positiven Gewinn und Schönheit leben wollen, was muss dann unsere Intention sein?

Genau das, was sein soll!

 

Greetz, Conny Keule

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Wertigkeit

Wertigkeit ist eigentlich ein Begriff aus der Chemie. Es geht mir persönlich aber um die Wertigkeit im Sinne von: „die Bedeutung, die etwas zugewiesen wird, dessen Wertgehalt“

Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich Werte immer wieder verschoben und umgelagert. So war z.B. in der Steinzeit ein trockener Grasbüschel sehr viel Wert, wenn es darum ging, sein Leben mit einem wärmenden Feuer zu retten.

Ein Stück Fleisch war in der Generation vor meiner und auch noch in meiner Generation sehr viel Wert! Menschen, die den zweiten Weltkrieg miterlebt haben, mussten mit sehr wenigen Lebensmitteln überleben – jeder kann sich vorstellen, dass Fleisch zu dieser Zeit einen sehr hohen Stellenwert hatte.

Ein Ringel Fleischwurst wurde in akribisch genau definierte Stücke geschnitten, die Männer bekamen etwas mehr, da sie mehr körperliche Arbeit leisteten.

Auch heute noch, direkt „nebenan“ auf unserem Nachbarkontinent Afrika, ist für die meisten Menschen ein Stück Fleisch wertvoller als zehn Säcke Gold. Frag sie warum; weil sie wissen, dass Gold nicht essbar ist.

Schwenken wir nun über zu unserer momentanen Situation, die erdzeitgeschichtlich noch nicht einmal einen viertel Wimpernschlag ausmacht; hier in Deutschland und ganz Europa ist das wertvollste, was du besitzen kannst, ein IPhone, IPad, SmartPhone oder der ulrtaleichteste und -dünnste, neueste Apple-PC; oder doch eher die neueste Serie von BMW, Audi und wie sie alle heißen?

Die Wertigkeit in unserer kürzlich entstandenen „hochtechnisierten“ Welt hat sich definitiv auf die Technik verlagert. Vergessen sind unsere Wurzeln, die wir als Menschen naturgegebener Maßen, in die Wiege gelegt bekommen haben und die wir seit mehreren tausend Jahren besitzen.

Die Verbundenheit mit der Natur und das damit verbundene Verständnis bzw. Gefühl für unsere Tiere und Pflanzen bleibt aus. Jeder fühlt sich plötzlich als etwas besseres, nur weil er/sie das neueste IPhone besitzt, coole Games spielt und dabei ganz vergisst, dass er/sie Mensch ist. Ein Wesen der Erde.

Eure Conny Keule

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Auberginen Creme

 

Möchtest du mal was ganz neues ausprobieren? Einmal ohne Fleisch, aber dennoch schmackhaft? Du sparst Geld indem du dir deinen Brotaufstrich ganz schnell und einfach selber machst; ist das was?

Heute gebe ich dir meinen leckeren veganen Brotaufstrich weiter – Die Auberginen Creme.

Das ist eine Variante, wie Auberginen zu einem wohlschmeckenden Brotaufstrich verarbeitet werden können, es gibt noch zahlreiche weitere tolle Rezepte; das ein oder andere wirst du hier auf meinem Blog finden.

Zutaten:

1 Aubergine, 1 Pck Suppengrün, Ingwer (frisch), 1 Bund Petersilie, 3-5 Zehen Knoblauch, Salz, schwarzer Pfeffer


Lach Gesicht

Zubereitung:

alles richtig fein hacken, anbraten, die Gewürze dazu, wenn alles gar ist kann pürriert werden. Dazu nimmst du am besten den „Zauberstab“. Im Kühlschrank aufbewahrt hält die Auberginen Creme ugf. 3 Tage.

Glückwunsch! Dein leckerer Auberginen Creme Brotaufstrich ist fertig. lass es dir schmecken,

 

 Deine Conny Keule

Ab in die Wildnis – natürlich wild – Interview mit Line von der Wildnisfamilie

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Line und ihre Familie besteht aus 7 Kindern und ihrer Partnerin, die „Wildnisfamilie“.

Aus den Zwängen der heutigen gesellschaftlichen Lebensart ausgebrochen, reisen sie viel und haben schon sehr viel erlebt. Unter anderem haben sie 11 Monate in der Wildnis Kanadas gelebt, teils auch überlebt. Natürlich wild sozusagen 😉

Nicht nur die natürliche Wildnis hat es ihnen angetan, sondern auch die gesellschaftliche Wildnis – also wild sein in verschiedenen Bereichen. Diese Vorstellung kannst du direkt auf Lines Blog nachlesen https://www.wildnisfamilie.net

Wie du dir sicher vorstellen kannst, gibt es auch ein Buch über die Erlebnisse, das du dir selbstverständlich auch auf der Seite bestellen kannst. Der Link dazu wird auch nochmal im Video eingeblendet.

Ich persönlich finde die Geschichte dieser Patchworkfamilie fantastisch und schaue sicher öfter mal auf dem Blog vorbei 😉

Danke, dass ihr euer Erlebtes und vor allem das „Mit-der-Natur“ mit uns teilt. Also nichts wie raus und ab in die Wildnis!

Alles Gute von meiner Seite aus, Eure Conny Keule

 

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Meine Bodensee Umrundung

Bodensee Radkarte
Quelle:http://www.velociped.de/fileadmin/tourdaten_verwaltung/bilderreise/Bodensee-Radweg-Bummeltour/karte/Bodensee-und-Bummeltour-Radkarte%20Kopie.jpg

Connys Land

Am 6. Juli 2015 startet meine Radtour zur Bodensee Umrundung. Auf dem Weg zu meinem Ausgangspunkt, entdecke ich folgendes Schild: Super, denke ich mir, das ist mein Land und da kann ich was erleben.

Mein GepäckIn Fischbach, kurz nach Friedrichshafen am Bodensee beginnt nun meine Tour. Da ich nur kurz unterwegs bin, nehme ich nur zwei Radtaschen und ein Zelt mit. Eine Decke und meine warme Jacke, verstaue ich in einem wasserfesten Seesack – nur für den Fall der Fälle…

SipplingenErste Station: Sipplingen – ein wirklich schöner Badeort. Der Bodensee direkt zu meiner Linken, mit seinen schönen Badebuchten lädt mich des öfteren zum Planschen ein. Perfekt, denke ich mir, als ich völlig verschwitzt ins erfrischende Nass springe, denn wir haben immerhin 38 Grad Celsius. Vorbei geht es an Sandsteinkunst aus der Natur, entlang der Bahngleise dem abendlichen Sonnenlicht entgegen. Angekommen in Sipplingen, erhole ich mich am See, nachdem ich mir eine Unterkunft organisiert habe.

LindenblütenEs ist eine wunderschöne Stimmung; die Linden blühen gerade und einige emsige Bienchen schlürfen deren Nektar.

Schöne AussichtAm nächsten Tag geht’s weiter. Schön ausgeschlafen starte ich um 10:00 Uhr. In der Apotheke wird mir geraten den Zug bis Ludwigshafen zu nehmen, wegen eines Sandsteinrutsches, der die Straße blockiert. Dennoch fahre ich mit dem Fahrrad. Zu meiner Überraschung werde ich mit einer wunderschönen Aussicht auf den Bodensee belohnt. Auch die Umleitung war gar nicht stressig, wie mir erklärt wurde.

Ich bin Richtung Konstanz unterwegs und gespannt auf den Weg. Noch läuft alles prima, doch ich merke schnell, dass die Sonne heute erbarmungslos sein wird. Wir haben um 12:00 Uhr mittags eine Temperatur von 42 Grad Celsius. Ich schwitze und der Weg ist auch nicht der schönste. Tatsächlich fahre ich gar nicht entlang des Bodensees, denn der ist weit ab vom Schuss…

Es geht stetig bergauf in der knallheißen Sonne. Der Schweiß rinnt mir nur so runter, links neben mir eine stark befahrene Straße – für mich ein Horror. Ein willkommenes Geschenk auf dieser Strecke ist der Bauernhof, der leckeres Erdbeereis verkauft. Eine Oase in dieser Hitze. Ich ruhe mich im Schatten der Sonnenschirme aus und genieße mein Erdbeereis. Lange halte ich mich nicht auf, denn ich weiß, ich habe noch eine weite Strecke vor mir. Die Strecke bis nach Konstanz geht gnadenlos so weiter. Hitze, bergauf, Straßenlärm.

RheinDoch endlich, nach einer halbstündigen Rast, erreiche ich den Rhein in Konstanz. Schönes blaues Wasser, jede Menge Badegäste, ich springe in die nass-kühle Erlösung.

ColaNur keine Müdigkeit vortäuschen, ich will ja noch weiter nach Romanshorn. Über die Brücke, noch schnell eine eiskalte Cola gezischt, verfolge ich den Radweg weiter, der nun wieder direkt am See verläuft. Es geht vorbei an schönen Obstplantagen, an denen sich auch ein Schwarm Vögel erfreut. Dieser Teil des Weges ist landwirtschaftlich geprägt. Nach einiger Fahrerei komme ich überraschend schnell in Romanshorn an. Drei Mädels googeln für mich die Länge des Weges bis zur nächsten größeren Ortschaft. Ich mache kurz Halt und unterhalte mich mit den dreien; es kommt Wind auf. Nach einem netten Gespräch fahre ich weiter – das Ziel: Rohrschach.

RomanshornLangsam zieht es sich richtig zu, es wird gewittern und regnen, doch ich will weiter. Ich fahre und fahre. Mein Körper hat schon lange umgestellt auf durchfahren und schmerzfrei. Doch wie es aussieht, muss ich schnell mein Zelt aufbauen, um nicht vom hereinbrechenden Unwetter überrascht zu werden.

Die Nacht ist eigenartig. Ein Tier schreit lauthals direkt neben meinem Zelt, es stürmt und der Regen prasselt auf mein Zelt nieder. Wenn ich nur wüsste, was das für ein Tier ist, das da unentwegt schreit. Ich denke erst an einen Vogel. Merke dann aber, dass das Tier ganz wild auf der ganzen Wiese rumrennt und sich dann auch noch mit einem Artgenossen wild streitet, was sich ungefähr so angehört hat, wie wenn Katzen beim Liebestreiben sind. Ich lag wohl in seinem Revier. Dennoch würde es mich heute noch interessieren, wer mich da mit seinen lauten und unheimlichen Schreien wach gehalten hat.

Es ist vier Uhr, ich habe wenig geschlafen, packe meine Sachen, um im Kühlen fahren zu können und starte heute um halb fünf morgens. Die Sonne fängt an die Landschaft zu erhellen, während ich schon auf meinem Fahrrad sitze und dem Zwitschern der Vögel lauschend Richtung Rohrschach fahre.

MeerjungfrauenAuf dem Weg halte ich um sechs Uhr an einer kleinen Poststelle, die auch Backwaren verkauft. Ich muss meine frisch erhaltenen schweizer Franken los werden. Eine freundliche Dame schenkt mir ein Brötchen. Ich freue mich. Zum Frühstück gibt’s Rosinenbrötchen mit Milch. Entlang des Bodensees merke ich, dass mir die schlaflose Nacht doch etwas zugesetzt hat, denn ich werde wieder müde. Aber nichts desto trotz – ich will ja ankommen – fahre ich Richtung Rohrschach. Die Morgenstimmung ist bezaubernd, zwei Bodensee-Nixen lagern am GrenzeWegrand und bald ist die österreichische Grenze erreicht. Von da aus ist es ein sehr kurzer Abstecher zum Rheindelta, wo immer noch Kies abgebaut wird. Der nächste Halt ist Bregenz/Lindau. Die Städte liegen nah beinander, so dass ich mich entscheide durchzufahren. Es regnet, endlich kommt mal mein Regencape zum Einsatz 😉

Von krassen 45 Grad Höchsttemperatur gestern kühlt es ab auf 20 Grad, ich friere fast.

BodenseeLindau HafenLindau UhrzeitLindau InselIch trudel in Lindau ein, der Bodensee aufgepeitscht vom Wind, gibt ein rauhes Bild ab. Ich trinke erst mal einen heißen und starken Kaffee in einem gemütlichen Café in der Fußgängerzone Lindaus. Aufwärmen ist angesagt, während ich gestern noch verzweifelt Schatten gesucht habe, zieht es mich heute ins Warme Stübchen. Eine Stunde pausiere ich, denn jetzt geht’s an den Endspurt. Es ist bereits mittag und ich möchte heute noch in Fischbach ankommen, da wo ich ja gestartet bin. Ein Bild noch von dem berühmten Lindauer Hafen und mein Weg geht weiter nach Friedrichshafen. Zu meiner Überraschung fahre ich im Kreis und lande wieder am Ausgangspunkt. ? .

Ich frage eine Einheimische. Da wir uns auf der Insel befinden, ist es ja nur logisch, dass ich im Kreis gefahren bin, ich muss wieder über die Brücke, wo ich hergekommen bin und dann dem Fahrradweg Richtung FN folgen. Das tue ich. Mir ist ein älterer Radfahrer gefolgt, der ebenfalls im Kreis gefahren ist. Ich erkläre ihm die Richtung und wir schmunzeln. Später treffe ich ihn wieder, weil er nochmal im Kreis fuhr 😀 dadurch hatten wir Zeit für ein nettes Gespräch.

Der Weg wird langsam mühselig, denn ich bin schon neun Stunden unterwegs, mit nahezu keinem Schlaf; ich fühle mich wie Luft. Meine Beine sind entspannt, nur mein Hintern ist irgendwie nicht gut beinander. Ich glaube er ist wund. Außerdem schmerzen die Knochen, auf denen ich die ganze Zeit ja sitze. Ich frage mich ob Fahrradfahren wohl so gesund sein kann!?

Schwäne DSC02266Ab und zu nieselt es ein wenig, der Wind ist sehr stark, ich erreiche FN, in dessen Ufergebiet unzählige Schwäne lagern. Ich habe noch nie so viele Schwäne auf einem Haufen gesehen.

Ich freue mich, denn weit kann es ja nun nicht mehr sein bis nach Fischbach. Tatsächlich sind es noch etwa 20 km, was ich glücklicherweise nicht weiß als ich weiter fahre. Es zieht sich, denn ich bin ausgelaugt, müde und mein Hintern – ich kann nicht mehr sitzen.

Doch dann – die Rettung. Ich sehe meinen Ausgangspunkt, erkenne die Kirche wieder und den Weg, den ich runtergefahren bin. Ich denke mir – cool – ich habs geschafft. Nur noch den Berg hoch und ich bin einmal rum um den Tümpel.

So sehn Sieger aus!

So sehn Sieger aus! 😀

Zwei ein halb Tage hat meine Tour gedauert. Am ersten Tag bin ich sechs Stunden gefahren. Am zweiten und dritten Tag jeweils zwölf – also 30 Stunden für eine Umrundung mit gemütlichem Tempo.

Wenn du eine Übernachtungsmöglichkeit suchst, kannst du entweder campen, da es sehr viele Campingplätze am Wegrand gibt, oder du checkst eine Nacht im Hotel ein. Für jeden ist etwas dabei. Die Grenzübergänge sind teils offen und wenn du dich auf einer Fahrradtour um den Bodensee befindest, wirst du für gewöhnlich freundlich behandelt – es sei denn du stehst mitten im Weg…

Essensmöglichkeiten gibt es auch genug. Ob Restaurant oder billiges Einkaufshaus, jeder Typ bekommt was zu ihm passt. Baden kannst du überall, auch mit Hund an den meisten Stellen.

Die Tour kann natürlich auf mehrere Tage verteilt werden, so dass du am Tag vielleicht sechs Stunden fährst und dann entspannen kannst. So bist du in fünf Tagen einmal locker rum.

Jede,r die/der sich dazu entscheidet die Tour zu machen wünsche ich an dieser Stelle viel Vergnügen. Planen musst du nichts, denn es gibt – wie schon beschrieben – genug Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten.


Gute Reise, deine Conny Keule

 

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Alpenrausch und Enzian

Österreich ist nun erreicht und ich befinde mich im Salzburger Land. Da ich schon eine ganze Weile mit dem Auto unterwegs und deshalb dementsprechend müde bin, entscheide ich mich, von der Autobahn runter zu fahren und ein oder mehrere Tage die schöne Landschaft zu genießen.

Ich trinke etwas Kühles in einer Gaststätte und höre mich nach Campingplätzen um. Tatsächlich befindet sich gleich einer in der Nähe der Gaststätte. Ich checke ein und entspanne mich. Die Menschen hier sind mehr als nett und es herrscht eine familiäre Atmosphäre.

Ich habe Lust auf eine Bergtour – auf Alpenrausch und Enzian. Um fünf Uhr stehe ich auf und starte erfrischt und motiviert. Die Landschaft ist traumhaft und ich merke: „Morgenstund` hat Gold im Mund“.

MorgenstimmungIch will zur Unterjochalm. Dahin führt ein Schotterweg, vorbei am Bärenhof. Der Weg ist prädestiniert für Mountainbiker. Es geht serpentinenartig nach oben und es ist schon 9:30 Uhr, als ich endlich an der Unterjochalm ankomme. Der Weg war zum wandern etwas langweilig bis dahin, da sich der Schotterweg wahnsinnig lang nach oben gezogen hat.

Am Wegrand jedoch findet man viele Zeugnisse unserer Vorfahren. So auch eine Steinzeithöhle, direkt am Weg, die mit einem kleinen Altar versehen ist. Die typischen Holzgatter muss man immer wieder schließen, da Kühe auf der Weide stehen und frei umherlaufen.

UnterjochalmIch erhaische einen Blick auf die Unterjochalm und freue mich schon auf ein erfrischendes Radler und ein kräftiges Frühstück. Eine Sennerin bewirtschaftet die Hütte alleine. Mein Frühstück: Selbstgebackenes Brot mit selbst hergestelltem Käse und drei Scheiben Schweinebauch, dazu ein erfrischendes, kühles Radler. Das Ganze für den Preis vonAlpenrausch 9,50 Euro! Horend, denke ich mir, gebe aber dennoch ein Trinkgeld…

Nach diesem guten Frühstück steige ich auf zur Stahlhütte. Nun auf einem richtigen Bergwanderweg, so wie ich das gewöhnt bin, schieße ich die schönsten Fotos. Es blüht auf den Wiesen der bezaubernde Alpenrausch und das Panorama ist einzigartig. Es ist ein kleines Paradies, durch das ich gerade laufe und hoffe insgeheim, dass das auch so bleibt.

Reinstes WasserReinstes Wasser fließt durch die Bachbetten, so klar, dass man jede Einzelheit am Grund erkennt.

In der Mitte des Weges habe ich nochmal Gelegenheit meine Trinkflaschen aufzufüllen, bevor es den steilen Anstieg zur Stahlhütte hinauf geht. Es ist sehr heiß und einige hundert Meter vor dem Ziel überkommt mich Gänsehaut und Übelkeit sowie Müdigkeit. Ich muss halt machen und mich in den kleinen Schatten einer Latschenkiefer setzen, um keinen Hitzeschlag zu bekommen. 20 Minuten, nachdem ich mich runtergekühlt habe, laufe ich langsam weiter. Das Ziel nähert sich – die Stahlhütte. Angekommen genieße ich die sagenhafte Aussicht auf die umliegenden Berge. Hier stoßen Österreich und Deutschland zusammen.
EnzianDen schönen Enzian habe ich auf dem Weg zur Stahlhütte schon entdeckt – er darf auf keinen Fall gepflückt werden, denn er steht streng unter Naturschutz!Blumenwiese

Nach einem schlechten Bier und einem sehr unfreundlichen Wirt auf der Stahlhütte, dennoch einem gemütlichen Zusammensitzen mit zwei Wanderern, zieht es mich weiter zum Jenner. Es geht vorbei an einer blühenden Bergwiese. Ein seltener Anblick. Könnten doch alle unsere Wiesen wieder so schön blühen, wie diese unbehandelte hier, dann gäbe es auch wieder mehr Artenvielfalt. Mehr Schmetterlings- und Käferarten und eine reichere Flora und Fauna.

Ich bin bereits wieder in Deutschland und auch zu dieser Hütte ist der Weg gegen Ende hin ziemlich steil. Die Hitze ist nicht gerade förderlich, oftmals rutsche ich weg, weil meine Schuhe wenig Profil haben und dann komme ich am Gipfel an. Wow.

Ein wunderschöner KönigsseeBlick auf den Königssee und den Watzmann. Ein kühles Lüftchen sorgt für Wohlbehagen und ich erfreue mich an den Schmetterlingen, die die Blumen anfliegen.

Noch ein Stückchen weiter oben, kann ich einem

DrachenfliegerDrachenflieger zuschauen, wie er durch die Lüfte gleitet.

Es gibt so wunderschöne Orte auf unserer Erde, wir sollten sie mehr schützen und Orte, die zerstört wurden wieder aufbauen, damit wir wieder in die Artenvielfalt und Harmonie kommen.

Vom Gipfelkreuz geht’s wieder runter zur Gaststätte. Ich frage mich, wieso die alle so entspannt sind…

Es gibt eine Gondelbahn nach oben. Ich denke, der Jenner ist ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt. Der Rundumblick lohnt sich allemal. Die Bewirtung ist freundlich und es gibt ein sehr gutes „selbstgemachtes“ Eis.

JennerbahnIch entscheide mich nachmittags wieder nach unten zu laufen. Es ist bereits 15:30 Uhr und ich habe ein gutes Tempo. Als ich an der Unterjochalm vorbei bin, komme ich wieder auf den Schotterweg. Ich laufe eine Serpentine nach der anderen, der Weg scheint endlos, wie in einem schlechten Märchen. Aufwärts ist mir das doch nicht so lange vorgekommen…

Es nervt. Immer dasselbe. Schotter, Kurven, alles sieht gleich aus. Wo ist der Bärenhof???

Wie lange geht das noch so weiter? Anscheinend bin ich müde, sonst ginge das schneller bergab. Ich mache Pause, mich langweilt der Weg. Immer dasselbe und wenn man um die Kurve kommt, siehts wieder so aus wie vorher. Es ist eigenartig. Immer, wenn ich denke, „so – jetzt kommt der Bärenhof“, kommt noch eine Kurve mehr.

Doch dann – endlich – nach endlosem runterwatscheln hab ichs geschafft und der Bärenhof ist da. Jetzt nur noch den breiten Schotterweg entlang, vorbei an den Seen und ich bin unten.

Bergbilder-Album

Das war ein langer Abstieg! Der Aufstieg aber hat sich echt gelohnt und ist absolut zu empfehlen. Allerdings, wer nicht unbedingt megadurstig oder -hungrig ist, sollte die Stahlhütte meiden. Unfreundlichkeit, gepaart mit schlechten Produkten, geht gar nicht.

Ein kurzer Abstecher noch zum Badesee, in den ich unbedingt noch reinspringen muss, um mir die Strapazen vom Körper zu waschen und die gestauchten Gelenke zu entspannen.

An meinem schnuckeligen Campingplatz angekommen, werde ich herzlich begrüßt, erzähle meine Erlebnisse und gehe erstmal duschen. Heute freue ich mich auf mein Bettchen und einen ausgiebigen Schlaf.