Heiltradition aus dem Regenwald Südamerikas und den Anden



Nur wenige der heute in den Anden und im Regenwald lebenden Einheimischen sind aufgrund der Industrialisierung und der Globalisierung interessiert an der Praktizierung und der Wissenssammlung ihrer eigenen medizinischen Tradition.

Die Kolonialisierung und die Versklavung durch die spanischen Eroberer hat den Grundstein gelegt, der zum Verfall einer reichen Kultur geführt hat. Die ideellen Werte und der Stolz vieler indianisch lebender Völker sind zerfallen. Einige wenige „Heilerfahrene“, die sich aus dieser negativen Veränderung heraushielten und dadurch das Wissen um Heilung aufrecht erhalten konnten, dienten meiner Arbeit mit ihren wertvollen Erzählungen und Darstellungen von einer anderen, uns zivilisierten Menschen verschlossenen, Wahrheit. Ein kleiner Einblick in die traditionelle Heilkunst der noch übrigen Schamanen soll an dieser Stelle etwas Verständnis der westlichen und zivilisierten Welt wecken im Sinne der Gesamtheit und der Verbundenheit mit allen Welten und Dimensionen.

Schon immer lebten Heiler oder Schamanen mit und in der Natur. Bei der Geburt war nach ihrem Glauben ihr Leben schon vorbestimmt. Das Wissen über die Heilpflanzen wurde schon vor der Zeit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier eingesetzt. Das Wissen wurde, wie bei den Druiden, mündlich weitergegeben und in „Heilerfamilien“ an den jeweilig ausgewählten Sohn übermittelt.

Dabei spielte Coca schon immer eine große Rolle. Coca galt als magische Pflanze, die zur Kontaktaufnahme mit übernatürlichen Kräften herangezogen wurde. Cocablätter wurden befragt, wenn es darum ging die richtige Heilmethode für einen Patienten zu finden. Sie ist eine der heiligsten Pflanzen. In den Anden mehr noch als in den Selvas.

Zur Verdeutlichung der Heiltradition stelle ich eine, in den Selvas heimische, Liane vor, die sich Ayahuasca nennt.

Diese, mit sieben weiteren Pflanzen gemischt, ergibt einen Trunk, der es dem Heiler erlaubt sich in andere Dimensionen zu begeben, die ihm Aufschluss über eine eventuell ihm unbekannte Krankheit geben oder mit dessen Hilfe er für den Patienten die richtige Dosierung verschiedener Heilpflanzen gegen eine Erkrankung findet. Folgend soll verdeutlicht werden, wie Pflanzen wirken können.

Junger Machiguenga
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Für die Machiguenga, einem Stamm von Eingeborenen der Selvas, ist Ayahuasca die heiligste, da die Mutter, aller Pflanzen. Der heutige Missbrauch dieser Pflanze als Einnahmequelle für die „falschen“ Heiler, die Touristen die geistige Wahrheit zeigen wollen, ist den zurückgezogen lebenden Heilern ein Dorn im Auge. Hier wird, ungerechter Weise, wieder eine Pflanze, so wie die Cocapflanze, von verantwortungslosen und unehrenhaften Menschen “in den Dreck gezogen”. Der Ayahuascatrunk ist eine der stärksten Drogen dieser Welt und unbedingt, nur respektvoll behandelt, für Heilzwecke von den Eingweihten schamanischen Experten! zu verwenden. Diese Tatsache ist den meisten Touristen nicht bewusst und sie begeben sich in eine große Gefahr mit ihrer Unwissenheit.

Einige Touristen sind schon an der Einnahme von Ayahuasca gestorben! Auch eine Deutsche, die ich in Perú getroffen habe, wäre beinahe bei den Sternen gelandet! Also Finger weg von falschen Versprechungen irgendwelcher, selbsternannter Schamanen in Perú und anderen Regenwaldgebieten.

Ein Heiler erzählt: „Eines Tages kam ein deutscher Mann zu Besuch, der unheilbaren Krebs hatte. Er suchte bei mir Hilfe. Chemotherapie schlug er aus. Da er von der Ayahuascapflanze gehört hatte, war es für ihn die letzte Chance nicht zu sterben. Wir bereiteten ihn gemäß der Tradition spirituell vor, er musste zwei Wochen fasten und sich einer gewissen Zeremonie unterziehen, dann verabreichte ich ihm den Trunk. Nach der geistigen Wanderung erzählte er, er hätte Ärzte gesehen, die vom Himmel herunter kamen und eine Operation an ihm vornahmen – das war seine Wahrnehmung – sie sagten ihm er brauche sich keine Sorgen mehr machen, er sei geheilt. Wie sich bei einer Nachfolgeuntersuchung herausstellte, befanden sich keine Geschwüre mehr im Körper.“

Die Heiler waren bekannt und geschätzt. Sie heilten den Körper immer im Zusammenhang mit der Seele. Dabei war es unbedingt erforderlich gute Kenntnisse über die Heilpflanzen zu haben.

Der Schamane Paroa berichtet von der Tatsache, dass jeder Mensch eine große und eine kleine Seele besitzt. Die kleine Seele kann bei einem Unfall am Ort des Erschreckens zurückbleiben. Diese muss dann wieder, damit der Patient gesunden kann, vom Heiler zurückgeholt werden.

Zur genauen Vorgehensweise des Rituals werden vorab die Geister mit Hilfe der Cocablätter befragt und das passende Heilungsritual für die Seele abgehalten. Die Rückholung der kleinen Seele gehört zur so genannten Weißen Heilung. Das Ritual wird mit Gebetsformeln begleitet.

In den Anden geht der Rahmen des Rituals folgender maßen vor sich:

Opfergaben für die verschiedenen Gottheiten werden ausgebreitet und als Mahlzeit für die Pacha Mama (Mutter Erde) vergraben. Wenn ihr diese Mahlzeit gefällt, gibt Pacha Mama die kleine Seele wieder frei. Ankari, der Wind, trägt die Gerüche der Opfergaben zu Pacha Papa (die Berge).

Neben der Weißen Heilung gibt es noch die Graue und die Schwarze Heilung. Mit der Grauen Heilung konnten Reisen begünstigt und zum Positiven beeinflusst werden, die Schwarze Heilung war dazu da um Flüche zu brechen und schlechte Wünsche, die einem Menschen geschickt wurden zum Übeltäter zurück zu schicken und den Verwünschten zu heilen.

Noch heute werden diese Heilungsarten angewendet. Mit der Heiltradition aus den Regenwäldern kommt noch die Vielfältigkeit der Heilpflanzen dazu. Die Heilpflanzen werden grob unterschieden in wärmende Pflanzen und kühlende Pflanzen; allein dieses Wissen ist sehr umfangreich. Der weitere Einsatz und die Kombination der Pflanzen, sowie die richtige Dosierung und Zusammensetzung ist sehr profund und abhängig von der jeweiligen Krankheit, der Konstitution des Patienten und der Fortgeschrittenheit und Stärke der Krankheit. Jahrelange Lehre und auf die Praktizierung zurückzuführende Erfahrung sind Voraussetzung für den Heilerfolg. Für die heutige Generation an Heilern ist es sehr schwierig Nachfolger zu gewinnen für die Weitergabe ihrer Tradition. Je mehr die Jugend durch die Anreize aus der Zivilisationswelt in die Städte flüchtet, im Kampf um eine Lebensgrundlage, desto mehr wird das Heilerwissen erlöschen. Wenn diese Generation den Einflüssen der westlichen Kultur nicht standhalten kann und ihr Heilerwissen im Fluss der Zeit fortgetragen wird, wird ihre Kultur für immer von diesem Planeten verschwinden.

Eure Conny Keule

 

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Warum ist der Regenwald so wichtig für uns Alle?

Der Regenwald ist wunderschön und voller Leben

Schau dir die Fotos an. 

Wenn du heutzutage davon sprichst, du willst den Regenwald retten, kommen folgende Antworten:

da gibt’s doch schon genug, die das machen“.

kannste doch eh nix mach´“.

was willstn da mach“.

du hast doch gar nicht die Macht, da was zu machen“.

das interessiert doch eh keinen“….

Bla Bla Bla

Voll nervig sowas und ein schlechter Zug, seine eigene Ohnmacht und Demotivation an aktiven Menschen abstreifen zu wollen.

Warum der Regenwald so wichtig für uns alle ist, erfährst du genau jetzt.

Die Globale Bedeutung des Regenwaldes ist eine Tatsache, die kein Mensch auf der Erde wegdenken kann. Der Regenwald ist maßgeblich daran beteiligt, wie unser Klima auf unserem Planeten aussieht. Er ist eine riesen Klima-Pumpe!

Wie genau das funktioniert, kannst du hier nachlesen.

Der Regenwald schluckt jede Menge CO2 !

Das ist wichtig zu wissen, denn jeder abgeholzte Baum trägt dazu bei, dass weniger CO2 gebunden werden kann.

Wir haben mit unserem gemeinsamen Schatz – dem Regenwald – ein Geheimnis, das wir bewahren müssen. Im Regenwald werden auf geheimnisvolle Art und Weise neue Pflanzenarten geboren! Das kann aber nur funktionieren, wenn der Wald zusammenhängend ist und in einer intakten und übergroßen Fläche.

Momentan beinhalten die Regenwälder weltweit Pflanzen, die uns Menschen helfen können, ekelhafte Krankheiten zum Stillstand zu bringen. Und nicht nur das – wenn wir es endlich akzeptieren und kapieren, dass die Natur eine ausgleichende und auch wohlwollende Persönlichkeit ist, dann wird es uns wieder möglich sein, die Geschenke anzunehmen, die sie uns rund um die Uhr beschert.

Wenn wir wieder fähig sind Dank zu zeigen und in einen gegenseitigen Austausch treten, also in geistige und emotionale Kooperation, dann wird unser aller Leben wieder anfangen in guten Bahnen zu laufen!

In den Regenwäldern Südamerikas leben die letzten Indianer, die noch dazu etwas von Heiltradition verstehen! Ebenfalls ein unwiederbringlicher Schatz.

Wir leben in der „Moderne“, die keine ist, in Abhängigkeiten – das ist Fakt. Jeder kann selbst entscheiden , ob er oder sie sich weiter darin bewegen will oder diese Abhängigkeiten verlässt. Meistens sind es profitgierige Menschen, die diese Abhängigkeiten schaffen. Dennoch – jede,r die oder der mitmacht, trägt dazu bei, dass negative Entwicklungen stattfinden können und Schönes und Freies verschwindet.

Indianer sind freie Menschen. Und aus dieser Freiheit heraus entstehen schöne und kreative Dinge. Ein Leben in und mit der Natur ist das wertvollste, was ein Mensch jemals erleben kann und das tiefe Verständnis, das Einssein mit diesem Ökosystem macht uns ganz!

Alles, was andere Leute erzählen, auch das „Lächerlich machen“, ist nur ein Trick, um die Masse für Abhängigkeit zu begeistern. Wer mitläuft, trägt dazu bei, dass die Schönheit und Einzigartigkeit unseres Planeten verblasst.

Jetzt entscheide selbst welchen Weg du gehen willst. Den der Abhängigkeit oder den der Freiheit und Schönheit?

Du und jeder deiner Freunde, Familienangehörigen und Bekannten sind Mitgestalter unserer Welt. Bitte fass dir an dein Herz und frage dich, welchen Weg willst du gehen?

Der Regenwald ist wunderschön und voller Leben

Siehe Fotogallery oben. 

Die artenreichsten Zonen finden wir in den Regenwäldern Südamerikas. Dies wird in der Fachsprache auch Artendiversität genannt. Die Artendiversität ist in einigen Teilen Perús beispielsweise besonders hoch.

Für den Regenwald! Conny Keule.

Didgeridoo Zirkulationsatmung

Liebe Blogfreunde,

sicher sind unter euch auch einige, die schon mal was von einem Didgeridoo gehört oder gelesen haben. Vielleicht hast du selber eines zu Hause und spielst sogar auch damit.

Nun – was ist ein Didgeridoo?

Ein Didgeridoo ist ein Musikinstrument von den Ureinwohnern Australiens. Diese sind auch richtige Spielprofis!

Wenn du das Didgeridoo richtig anwendest, kannst du sehr gute therapeutische Effekte damit erzielen.

Um aber richtig spielen zu können und damit das Didgeridoo richtig einsetzen zu können, braucht es eine gewisse Atemtechnik – die sogenannte Zirkulationsatmung.

Ich zeige dir in meinem Video wie das geht, mit vier einfachen Übungen. Ein ausführlicher Artikel zu diesem Thema „Didgeridoo Zirkulationsatmung“ folgt noch.

Jetzt aber ran ans Video und viel Spaß beim Ausprobieren 😉

Deine Conny Keule

 

Welcome everybody !

Welcome to the Conny Keule Blog and Podcast !

I hope you enjoy the time with me and my themes and guests. You´re right here when you think about Health and if you like cooking. You´re also right here if you really like Nature and Journeys and all about Rainforests.

Just enjoy the time you spend on Conny Keule´s Blog.

I am sure that you find a lot of interesting things to buy in my Shop. You help me with that so that I can produce a lot more interesting Articels and Podcasts.

Yours, Conny Keule

Herzlich willkommen auf Conny Keule´s Blog und Podcast !

Ich freue darüber, wenn dir meine Beiträge und Gäste gefallen. Du bist hier genau richtig, wenn du dir Gedanken über Gesundheit machst und wenn du leckere Rezepte nachkochen willst. Du bist richtig hier, wenn du Natur und Reisen genauso liebst wie ich und den Regenwald.

Genieße die Zeit hier auf Conny Keule´s Blog.

Ich bin mir sicher, dass du viele interessante Produkte in meinem Shop findest. Du hilfst mir damit, so dass ich weiterhin jede Menge interessante Artikel und Podcast-Folgen produzieren kann.

Deine Conny Keule