Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen

Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen

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Heute starte ich eine Reihe über Hautflügler, insbesondere Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen.

 

Biene

Wespe2

Hummel

Hornisse17

Die Informationen sind zu 100% von David Halblützel, einem passionierten Imker aus der Schweiz, der ein besonderes Projekt ins Leben gerufen hat, nämlich die Umsiedlung der Bienen sowie Wespen und Hornissen. Im Folgenden kannst du Davids Projekt näher kennen lernen.

David

Warum die stechenden Insekten töten statt sie ihre Arbeit machen lassen? Denn auch sie haben ihre Aufgaben.

Diese Frage beschäftigte mich schon immer – nur wusste ich nie was ich dafür machen kann und wie ich helfen kann.
Mein Sohn, heute 8, konnte mir diese Frage vor ein paar Jahren erläutern – und heute, kann ich dank meinem Sohn, vielen stechenden Tieren das Weiterleben ermöglichen – ohne Gift einsetzen zu müssen.

Ruft mich ein geplagter Allergiker an und klagt über stechende Insekten, sei es Hornissen, Wespen oder Bienen, gehe ich bei ihm vorbei, beurteile die Lage, eventuell kann man das Nest auch stehen lassen und andere Lösungen finden statt es umzusiedeln, und handle soweit notwendig mit umsiedeln oder anderen Alternativen.

Vor 5 Jahren sind meine Familie und ich bei einem Spaziergang an einem Bienenhäuschen vorbeigelaufen. Mein Sohn fragte, was das ist und ich erklärte ihm die Funktion eines Bienenhäuschens. Zuhause angekommen sagte er, mir er wolle gerne mal in ein Bienenhäuschen sehen, worauf ich am nächsten Tag den zuständigen Imker angerufen habe und mit ihm einen Termin zur Besichtigung abgemacht habe. Nach dem erstaunlich interessanten Besuch im Bienenhäuschen, sagte mir am Abend mein Sohnemann: Papa, ich will Bienen haben und selber Honig machen.

Bienenschwarm

Anflug Bienenhaus

Bienenhäuser

Da mein Sohnemann und ich Honigliebhaber sind, konnte ich mir diesen Vorschlag nicht entgehen lassen und habe mich für den Imkerkurs 2014-2015 angemeldet, den ich Mitte 2015 erfolgreich abschließen durfte. In diesen vergangenen zwei Jahren lernte ich sehr viel über die stechenden Insekten – auch dass man mit ihnen «spielen» kann und absolut keine Angst davor zu haben braucht. Es gab einen Tag, an dem wir Hornissen kurz angesprochen hatten und in der Nähe eines Nestes waren – ich war fasziniert von deren Grösse und Freundlichkeit gegenüber uns Menschen.

BienenstandMit meinen ersten Bienenvölkern, die ich mir im Mai 2015 erschaffen habe, habe ich ein Mailing geschrieben an verschiedene Gemeinden, dass ich Jungimker bin und auf Bienensuche bin. Kurz darauf meldete sich die erste Gemeinde bei mir. Ob ich auch Wespennester entfernen kann – leider haben sie keinen zuständigen Imker mehr. Da Wespen, Bienen und Hornissen alles stechende Insekten sind, willigte ich ein und habe diese Wespennester entfernt. Die betroffenen Personen konnten sich wieder in Ruhe in ihrem Garten aufhalten und ihre Arbeit verrichten, sowie den Sommer gemütlich mit Freunden draussen geniessen. Die Dankbarkeit war ihnen deutlich anzuerkennen, was mir natürlich ebenfalls grosse Freude bereitet hat. Kurz darauf meldete sich eine andere Gemeinde mit dem gleichen Problem – auch dieses wurde behoben. Kurze Zeit später wurde ich von Feuerwehren, Gemeinden, Immobilienverwaltungen und Privatleuten angerufen und beauftragt.

Hornissennest

Auch wenn es eine gefährliche Tätigkeit ist, auch wenn ich dadurch bereits auf der Intensivstation habe verbringen dürfen, wenn einem das eigene Kind auf die Schultern klopft und sagt: Papa, du machst einen genialen Job mit den Bienen, Wespen und Hornissen, hat man so viel Adrenalin in sich, das diese Tätigkeit einem sehr viel Spaß machen kann. Auch wenn es nicht immer schöne Einsätze sind, ist es schön mit zu erleben, wie die Menschen froh sind, die Tiere nicht töten zu müssen. Durch die Umsiedlungen können sowohl die stechenden Insekten als auch die Menschen in Ruhe weiterleben können.

Ich habe durch meinen Geschäftspartner in Deutschland, dem Wespenberater vieles über die Tiere erfahren dürfen, lerne auch heute noch jeden Tag neues dazu. Er unterstützt mich auch bei Einsätzen, bei denen es mir aufgrund der Grösse der Nester im ersten Moment etwas mulmig wird. Doch bis jetzt konnten alle Einsätze erfolgreich abgeschlossen werden. Nach Nachfrage bei den Kunden, auch ein paar Monate später, sind die Kunden froh sich nun in Ruhe bewegen zu dürfen ohne die stechenden Insekten in der Nähe zu haben. Ich bin ebenfalls froh, die Tiere weiterleben sehen zu können – denn Sie erbringen Unglaubliches. Eigentlich sind Sie gar nicht daran interessiert uns zu stechen, sondern sie möchten sich weiter fortpflanzen und in Ruhe ihre Arbeit machen.

Wespe4

Hornisse16

Davids Projekt kannst du hier finden. Für die Umsiedlung braucht er jede Unterstützung, die ihn seine wertvolle Arbeit weiter machen lässt.

Verfolgen Conny Keule:

Dipl.-Ing.(FH) Umweltsicherung

Liebe ist... Natur, Gesundheit und gute Rezepte ;-)

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