Wie kommt das Plastik ins Meer?

Gute Frage: Wie kommt das Plastik eigentlich ins Meer?


Eine Frage, die sich bei einer meiner Reisen zum Teil beantwortet hat. Die meisten meiner Leserinnen und Leser leben in Deutschland. Bei uns ist es üblich, dass es gewisse Standards und Regeln gibt. Ordnung ist schließlich das halbe Leben 😉

In anderen Ländern jedoch, herrschen andere Gegebenheiten und aufgrund der dort oft schlechten sozialen Verhältnisse, liegen die Schwerpunkte eben auf anderen Interessengebieten und nicht darauf, Standards einzuhalten. Ein Problem, dass wir alle weltweit zu spüren bekommen. Leider. Und immer wieder dürfen wir erkennen, dass die Erde rund ist und alles ausgesendete zurück kehrt.

Ich möchte dir nun verdeutlichen, wie das Plastik und vor allem woher kommend, ins Meer gelangt. Selbstverständlich auf mehreren Wegen.

offene-behaelterOffene Müllbehälter

offene Müllbehälter am Strand oder in Strandnähe tragen dazu bei, dass Plastik durch starken Windeinfluss, ins Meer transportiert wird. Am Meer ist meistens Wind, also sollten für solche Regionen Müllbehälter gebaut werden, die von vorneherein geschlossen sind. So dass die Plastiktüten auch nicht mehr rausfliegen können (Geschäftsidee ;-))

Auch in anderen Ländern Europas sind viele mittlerweile bemüht, ihren Müll ordentlich zu entsorgen, allerdings – andere Gegebenheiten brauchen andere Lösungen!

muellhalde-brasilienMüllkippen

Nicht unbedingt das Problem in Deutschland, aber auch hier gab es schon Unfälle. In Dritte Welt Ländern werden meist Müllkippen mit unzureichender, schlechter oder fehlender Basisabdichtung gebaut. In Perú bspw. sackte eine Müllkippe ab, die neben einem Fluss in Hanglage gebaut war. Aller Müll landete im Fluss, der die ganzen Teile ins Meer verfrachtete.

Auch das muss nicht sein. Wenn eine Zusammenarbeit aller Länder stattfindet, dann sind auch diese Probleme schnell beseitigt. Zusammenarbeit anstatt Ausbeutung 😉

schiffeSchiffe

Von Schiffen fliegt ein haufen Plastik in unsere Meere, oftmals landen dort auch Container, ganze Ladungen uvm. Kreuzfahrtschiffe, Fähren und sonstige Gutsbeförderer sind fahrende Müllhalden…

Alle Meschen, die sich an Bord aufhalten, müssten erst einmal eine Verhaltenseinweisung bekommen. Viele schmeißen einfach mal eben so ihre leergetrunkene Dose ins Meer – verschwindet ja einfach und man siehts nicht mehr… oder die Plastikhülle vom gerade verspeisten Schokoriegel. Auch die Crew sollte keine Plastikbecher ausgeben!!! Die fliegen weg. Es braucht eine gute Organisation!

geisternetzeFischfang

sogenannte Geisternetze schwirren durch unsere Weltmeere, in denen sich Tiere verfangen und qualvoll verenden. Diese Geisternetze werden oft bewusst im Meer entsorgt und zersetzen sich langsam.

Das ist nicht „nur“ ein Problem für Meeresbewohner, die sich darin verfangen und dann ersticken – egal ob das Säuger sind oder Fische, auch die Fische ersticken, da die Bewegung fehlt, durch die das Sauerstoffreiche Wasser durch die Kiemen gespült wird.

badezimmerBadezimmer

In sämtlichen Produkten finden wir „neuerdings“ Mikroplastikteilchen, die die Reinigungsleistung und die Wirksamkeit steigern. Peelings, Zahncremes, Kontaktlinsenreiniger, Duschgels und andere Kosmetikprodukte enthalten diese Mikroplastikteilchen, welche durch den Abfluss in unsere Gewässer und schließlich ins Meer gelangen.

Dieses Mikroplastik ist hochgefährlich, da es sich innerhalb der Gewebe im Körper ablagert und vom Körper nicht so einfach heraustransportiert werden kann! Die Folge: Krebserkrankungen, Schlaganfälle und vieles, das noch nicht erforscht wurde!

waschraumWaschraum

Wer trägt heute noch Baumwolle? Viele tragen Kunststofffaser-Klamotten. Die winzigen Fasern, die darin enthalten sind, passieren jede Reinigungsanlage und gelangen so wieder ungehindert in unsere Weltmeere.

Uns wird heute Plastikkleidung als sogenannte „Funktionskleidung“ verkauft. Diese Klamotte hat einzig und allein die Funktion, noch mehr Schaden anzurichten. Warum? Weil wir Menschen keine Lösung, keinen funktionierenden Kreislauf haben, in dem Plastik verschwindet und abgebaut wird!

Die Problematik

Was soll so schlimm daran sein, dass das Plastik dort landet? Nun ich werde es dir erklären. Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln die winzigen Plastikteilchen mit Plankton. Meeresvögel halten blinkende oder farbige Plastikteile für essbare Fische, haben den Plastikmüll dann in ihrem Magen und verenden grausam daran. Die Fische, die das Plastik aufnehmen landen übrigens wieder auf deinem Teller. Du isst also direkt das, was du selbst entsorgt hast! Die Erde ist rund – alles, was du aussendest, in welcher Form auch immer, kehrt zu dir zurück!

Ach ja – noch was. Plastik, wirkt, wenn es durchs Meer schwimmt, wie ein Giftmagnet, zieht also Gifte an, womit die Tiere nicht nur das Plastik mit seinen eigenen enthaltenen Giften aufnehmen, sondern auch die, die das Plastik angezogen hat.

Kennst du den Müllstrudel, der seit Jahrzehnten im Nordpazifik treibt? Man nennt ihn den „Great Pacific Garbage Patch“. Er ist bereits so groß wie Zentraleuropa!!! Du kannst ihn sogar vom Weltraum aus sehen. Dreiviertel des gesamten Meeresmülls besteht aus Plastik. Plastik ist ähnlich scheiße wie atomarer Müll – es kann bis zu 400 Jahre dauern, bis die Teilchen vollständig zersetzt sind. Horror oder? Ich könnte als weiter schreiben, aber irgendwann schaltet der menschliche Geist ab. Wir fragen uns: „was haben wir getan?“ Oder „was tun wir da eigentlich?“

Fragen wir uns doch lieber: „was können wir jetzt tun, damit wir das Übel stoppen?“

komm ich jetzt wieder und sage: „viel!“ sehr viel sogar, vor allem erst mal BEWUSST darüber werden, wie wir ab JETZT leben wollen und was du deinen Kindern für eine Welt hinterlassen willst!?

Wenn dir das scheißegal ist, kannst du jetzt aufhören zu lesen, wenn du aber aktiv dein Leben gestalten willst, dann lies jetzt weiter.

Was kannst du selber tun, damit dieses Problem Plastik Jetzt ein Ende hat?

Achte darauf, was du einkaufst: Kaufe keine Produkte mehr, die Mikroplastik enthalten. Achte darauf – du bestimmst, was produziert wird! Du allein. Mache deine Freunde, Bekannte, Verwandte auf die Problematik aufmerksam und erkläre ihnen die Gefahren.

Keine Plastiktüten kaufen:

ich weiß, das ist schwer, weil sie ja überall angeboten werden, auch und vor allem im Früchte- und Gemüsebereich. Mal schnell einkaufen ums Eck und – huch – haste schon wieder so ne scheiß Plastiktüte… nimm dir immer dein Jutetasche mit 😉 egal wo du hingehst.

Unverpacktläden aufsuchen:

Es gibt in einigen Städten Deutschlands sogenannte Unverpacktläden, ähnlich unseren Tante Emma Läden früher und bald auch in Bamberg ;-). Dort hast du kein Plastik. Deine Gefäße musst du selber mitnehmen, damit du deine Waren transportieren kannst.

Alternativen zu Plastik finden:

  1. Zahnbürsten brauchen wir alle! Aus was sind die? Aus Plastik. Glücklicherweise gibt es nun Bambuszahnbürsten – biologisch abbaubar. Schau sie dir einfach mal an, probier sie aus, wenn sie dir taugt, dann benutze sie.
  2. Seit Tupperware ist auch der Bereich der Frischhaltedosen gewachsen. Es gibt auch Glasbehälter – allerdings wieder mit einem Plastikdeckel, aber somit hast du schonmal den Plastikanteil ziemlich reduziert, außerdem ist diese Variante weitaus hygienischer und gesünder.
  3. Kauf nicht die Plastikflaschen-Getränke, sondern steig auf Glas um!!! Jeeeder kauft diese scheiß Plastik-Sixpacks, um die nochmal Plastik gewickelt ist. Wir sind in Deutschland, bei uns gibts glücklicherweise Getränkemärkte, die Glasflaschen verkaufen – nutze das. So werden ganze Plastiklawinen zurückgehalten. Die PET-Flaschen enthalten Giftstoffe und das Wasser schmeckt einfach -„sorry“- scheiße. Es gibt noch weitaus mehr Plastik-Einsparmöglichkeiten, dann aber platzt mein Beitrag, darüber gibts nochmal einen extra Film und einen eigenen Beitrag 😉

Du siehst, bewusst leben heißt nicht unbedingt Einbußen erleben – im Gegenteil. Bewusst leben ist eine Win-win-Situation für alle. Wer bewusst lebt, wird sich auch mit guten Projekten beschäftigen, die für alle Beteiligten ein echter Gewinn sind. Wer bewusst lebt, wird diese Erde zu seinem Paradies umgestalten – denn wir sind alle Schöpfer!

In diesem Sinne, wünsche ich dir die richtigen Entscheidungen, deine Conny Keule

Semmelstoppelpilz und Stockschwämmchen


Halloa. Heute habe ich mir ein super-leckeres Pilzgericht gezaubert. Semmelstoppelpilz und Stockschwämmchen. Beide Pilze das erste Mal ausprobiert und mich auch an das Stockschwämmchen rangetraut ^^.

Da das Stockschwämmchen leicht verwechselbar ist bspw. Mit dem Schwefelkopf, ließ ich da bisweilen meine Finger davon. Heute also der Selbsttest – selbstverständlich nach langem studieren, wie der Pilz auszusehen und was er für Merkmale aufzuweisen hat.

stockschwaemmchenDazu folgendes… er muss pilzig riechen! Er hat ein braunes Häutchen im oberen Bereich, unterhalb ist der Stil schuppig und oberhalb glatt. Er wächst in Gruppen, ja geradezu büschelig und darf niemals bitter schmecken, sonst haste den Schwefelkopf erwischt. Ich habe gelesen, dass er noch andere, giftige Kollegen hat, also Finger weg, wenn du dir nicht 100%ig sicher bist!!!!!

Ich habe mich laaaange nicht getraut den zu ernten, eben deswegen.

dsc03613Semmelstoppelpilz ist einfach, siehst ja auf den Bildern. Ich kenne auch keinen, der so aussieht. Die Stoppel gehen über den Stil – ein wie ich herausgefunden habe, sehr angenehm schmeckender Speisepilz.

So und jetzt das Rezept.

Ich mag Pilze am liebsten in ihrem absolut unverfäschtem Geschmack. Dazu muss man diese beiden Pilzarten nicht wirklich putzen. Sie sind perfekt so wie sie sind und wurmfrei – super Sache, hat man bei anderen Pilzen nicht. Die Erde etwas abputzen und klein schneiden.

Jetzt brätst du eine kleine Zwiebel in Pflanzenöl an und haust die Pilze am besten gleich dazu – sie brauchen eine Weile, bis sie durchgegart sind. Hast du alles schön angebraten (Farbe rotbraun), kannst du mit Wasser aufgießen und den Deckel drauf geben. Probier am besten selber, wann deine Pilze durch sind.

pilzgerichtWenn das der Fall ist, gib Salz und schwarzen Pfeffer nach deinem Geschmack dazu, würze mit frischem oder getrocknetem Maggi-Kraut und dicke die Flüssigkeit etwas an, denn nur so verteilen sich die Geschmackskomponenten perfekt und du hast den ganzen Genuss!

Viel Freude nun beim Zubereiten und Bon Apétit!

Deine Conny Keule

Barfuß auf Reisen – wie Barfuß laufen deine Seele streichelt!

Wie Barfuß laufen deine Seele streichelt, will ich dir mit meinem Video „Barfuß auf Reisen – auf feurigem Untergrund“ zeigen.

 

babyWir alle werden nackt geboren. Nacktheit ist unser Urzustand. Nacktheit fördert somit das Wohlbefinden. An dieser Stelle möchte ich aber nicht über Nacktheit sprechen, das mal in einem anderen Beitrag. Es geht nur darum, zu wissen, dass wir Menschen ursprünglich nackt sind, dies also unser paradiesischer Zustand ist.

Viele Menschen fangen heute an barfuß zu laufen – also wenigstens mal ihre Füße zu entkleiden und wieder Kontakt mit ihrem Ursprung, mit dem Puls der Erde aufzunehmen. Eine fantastische Entwicklung, wie ich finde, und absolut nachahmenswert. Wer Barfuß laufen als Therapie sieht, hat schon die halbe Miete im Wohl Fühlen. Barfuß laufen an sich ist aber in der Tat wie Streicheleinheiten für die Seele.

Warum?

energiepunkteUnser Körper ist übersät mit Energiepunkten – an den Füßen sowie über die ganze Haut. Unzählige Energieein- und Ausgänge reihen sich aneinander. Vielleicht hat es dich schon mal irgendwo gepiekt (dauerhaft), was dich veranlasst hat, auf den entsprechenden Punkt zu drücken. Sicher hast du festgestellt, dass ein Impuls an einer anderen Stelle deines Körper heraus kam. Unsere Energiepunkte sind also untereinander auch verbunden. Ebenfalls sind die körperlichen Energiepunkte mit denen der anderen – sogenannten feinstofflichen Körper – verbunden.

Das heißt im Klartext, alle Energieein- und ausgänge korrelieren miteinander, sind also miteinander im „Gespräch“. Das heißt auch, dass unsere Energiekörper mit unserem materiellen Körper kommunizieren und anders herum. Also du siehst – ein sehr komplexes System so ein menschlicher Körper.

In vielen von euch ist dieses Wissen tief verankert, bzw. einfach so da. Andere wiederum wissen davon gar nichts.

Wenn du nun also Barfuß über verschiedene Untergründe läufst, stimulierst du deine Körper – und zwar alle!

Du wirst es kaum glauben, aber anfangs, wenn der Schmerz groß ist, wirst du feststellen, dass eben ein stärkerer Reiz auf dich ausgeübt wird. Später, wenn du schon etwas Lederhaut hast, werden die Reize sanfter und deine Körper werden ausgeglichener! Das ist ein echter Wahnsinn. Solltest du irgend welche Blockaden haben – barfuß laufen hilft. Es kann sein, dass du, aufgrund solcher Blockaden, deinen Fuß an Steinen verletzt. Oder an gewissen Stellen Dornen in deinen Füßen landen. All das geschieht aufgrund von Energiestaus und anderen energetischen Problemen.

Was gut für den Körper ist, ist auch gut für den Geist. Wenn du also so über verschiedene Untergründe tigerst – mal steinig, mal weich und sanft, mal von Wasser umspült, stimulierst du ganz besonders das Wohlempfinden deiner Seele. Du bist im direkten Austausch und Kontakt mit Mutter Erde und fühlst, wie in Urzeiten unseres Paradieses, was sie fühlt. Die Vibrations, die Wärme, das Leben. Energie kann durch deinen Körper fließen und entspannt dich, reinigt dich und führt dich in deinen Urzustand zurück.

erdeIch freue mich, dass ich immer mehr Menschen sehe, die einfach ihre Schuhe ausziehen, weil sie die Erde wieder spüren wollen. Gerade heute, als ich barfuß Fahrrad gefahren bin, zog sich eine gutgekleidete Dame (es war Hochzeit) ihre Schuhe aus, um auf dem Sandboden zu laufen.

Tu es uns gleich, verbinde dich mit dir und deiner Urenergie, mit unserer heiligen Mutter Erde. Heile dich selbst im Verbundensein mit allem. Mitakuye Oyasin.

Liebe Grüße, Conny Keule

Odermennig und Johanniskraut

Odermennig (Agrimonia eupatoria) und Johanniskraut (Hypericum perforatum) sind zwei wundervolle Heilkräuter. Dieses Jahr wachsen beide vermehrt und treten häufiger auf, weshalb ich mich dazu entschieden habe, einen Zwei-Kräuter-Tee zu mischen.


Für was finden Odermennig und Johanniskraut Einsatz und welche Inhaltsstoffe haben sie?

Meine Tees lagere ich für den Winter, vielleicht kommen sie auch schon in kalten Herbsttagen zum Einsatz. Beide Pflanzen wachsen an trockenen Standorten und geben uns Kraft und Licht in den dunklen Wintertagen…
hypericum perforatumGerade das Johanniskraut ist ein wahrer Lichtspender. Es wirkt antidepressiv und geleitet uns kraftvoll durch Tiefphasen. Allerdings sollte man aufpassen, dass man sich keiner direkten Sonnenbestrahlung aussetzt, da die Haut sonst fleckig werden kann. Dragees mit höheren Konzentrationen gibt es in der odermennigApotheke zu kaufen. Es enthält folgende Inhaltsstoffe: Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, äther. Öl, Harz, Myristinsäure, Hyperinrot, Phytosterin, Stearin, Taraxasterol, Violaxanthin, Beta-Sitosterol, Phytosterole
Auch der Odermennig hat seine Qualitäten – eher ein Kraut, das heutzutage nicht mehr so bekannt ist. Es wirkt leberreinigend. Es hatte auch früher Namen wie Lebenskraut oder Leberklee und Leberklätte.
Ganz grob gesagt wirkt er auf das Verdauungssysten, wie auch auf die Harnwege. Odermennig gehört zu den Rosengewächsen, er enthält: Gerbstoffe, Triterpene, ätherisches Öl, Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide.

Herstellung Johanniskrautöl oder Rotöl

Beide Kräuter können – je nach Witterung des jeweiligen Jahres – bis in den September hinein geerntet werden. Oft blühen sie auch schon früher ab. Aus den Johanniskrautblüten kann ein wunderschönes, tiefrotes Heilöl hergestellt werden. Dazu sollte die Ernte frühzeitig stattfinden, da das Öl einige Zeit in der prallen Sonne „reifen“ muss. Die gesammelten Blüten kommen dazu in ein Marmeladenglas und werden mit Öl aufgegossen. Das verschraubte Glas wird kopfüber in die pralle Sonne gestellt. Das Hypericin, der Wirkstoff, der gleichzeitig auch die rote Farbe abgibt, löst sich so aus der Pflanze und landet im Öl. Es ist hervorragend für Massagen geeignet. Gerade wenn jemand Nervenschmerzen hat, wirkt das Öl lindernd und heilend.

Das Streben unserer heiligen Natur

Jedes Jahr, wenn die Wiesen blühen, treten einige Heilpflanzen häufiger auf, als die Jahre davor. Die Natur stellt sich darauf ein, was dem Menschen fehlt und lässt die Pflanzen wachsen, die diese „Störfelder“ ausgleichen. Da das „System“ Natur auf Harmonie ausgelegt ist, werden eben die entsprechenden Heilkräuter hervorgebracht, die dazu führen, die Harmonie, die angestrebt ist, herbeizuführen. Erfahre mehr über unsere heimischen Kräuter in meinem Videokurs.

Was wird dein Kräutertee dieses Jahr? Schreib mir doch, was du so gezaubert hast aus deinem Garten oder der angrenzenden Wiese. Ich freue mich auf dich,

deine Conny Keule

Barfuß laufen und seine therapeutische Wirkung


Wo bist du aufgewachsen? In der Stadt oder auf dem Land?

Bist du auf dem Land aufgewachsen, so wie ich, wird barfuß laufen für dich völlig normal sein. Heute ist barfuß laufen in der Stadt absolut im Trend und ich möchte sogar behaupten ein richtiger Hype geworden.

Vielleicht kennst du Robert Franz, er läuft Sommer wie Winter barfuß und das aus gutem Grund. Ich habe das immer so gehalten, dass ich vornehmlich im Sommer barfuß gelaufen bin, weil es da einfach am meisten Spaß gemacht hat. An warmen Frühlings- und Herbsttagen allerdings auch – es hat mir immer schon gefallen, direkten Kontakt mit der Erde zu haben. Winter war für mich bislang tabu und ist auch immer noch eine Jahreszeit, zu der ich lieber kuschlig warme Schuhe mit Socken dazwischen bevorzuge.

Dennoch habe ich mir nun mal Barfußschuhe für den Winter zugelegt – einfach um mehr Bewegung in den Fußgelenken zu haben.

Was macht das Barfuß laufen aber jetzt zu einem einfachen, günstigen und für jeden erreichbaren Therapeutikum?

reflexzonenDazu möchte ich dir zuerst etwas über den Fuß erklären. Wie viele Menschen mittlerweile wissen, hat der Fuß sehr viele sogenannte Reflexpunkte, mit deren Hilfe man den Körper positiv stimulieren kann. Viele Krankheiten lassen sich über den Fuß behandeln und auch heilen.

Früher sind die meisten Menschen barfuß gelaufen und auch die Naturvölker waren und sind es auch heute noch, meist barfuß unterwegs. Sie hatten also eine natürliche und kostenlose Fußreflexzonenmassage! Heute geben wir dafür viel Geld aus, obwohl wir eigentlich nur unsere Schuhe ausziehen müssten 😉

wanderschuheTrägst du einen Schuh, ist dein Fuß eingepasst in eine gewisse, vorgegebene Form. Wanderschuhe sollen Halt im Gebirge bieten, Laufschuhe bieten ebenfalls ihren Halt, was den Fuß aber dazu auffordert, seine Muskulatur und die Stärke der Sehnen zurückzubilden. Alles was man dem Körper abnimmt (siehe Thema Freiheit für die Brüste!), macht sich über kurz oder lang bemerkbar. Ziehe ich nun die Schuhe aus und meine Füße müssen selber koordinieren, so leite ich meinen Körper an, die Sehnen zu stärken, die für den Halt der Fußgelenke zuständig sind und auch eine stärkere Muskulatur auszubilden.

Das alles führt im Fall Fuß dazu, dass nicht nur die Fußgelenke kräftiger und ausgeglichener werden, sondern auch die Knie-, Hüft-, und Schultergelenke. Es können sogar Hüftschiefstände durch barfuß laufen gelöscht werden.

Hast du gewusst, dass dein Fuß aus 26 Knochen, 33 Gelenken und 120 Muskeln besteht?

Jede Bewegung die unten stattfindet wirkt sich auf die oberen Regionen aus. Was bedeutet das? Nun es ist ganz logisch. Durch den unebenen Untergrund, der durch das barfuß laufen viel bewusster wahrgenommen wird und von den Füßen austariert werden muss, entsteht eine unheimliche Bewegung und Aktivität im ganzen Körper! Du merkst das vor allem, wenn du die ersten paar Male barfuß läufst, denn was da geschieht ist gewaltig. Der Körper wird richtig heiß.

Läuft man oft barfuß, stärkt man Immunsystem und Abwehrkräfte. Hühneraugen und Großzehenschiefstände werden verhindert durch regelmäßiges barfuß laufen. Druckstellen, Blasen und auch eingewachsene Zehnägel haben durch barfuß laufen gar keine Chance. Das Problem „kalte Füße“ gibt es mit der Zeit nicht mehr. Rückenschmerzen können verschwinden. Und vieles vieles mehr…

Jetzt noch ein paar Tipps für Anfänger

Fang, wie mit allem, langsam an und nimm dir immer ein paar Schuhe mit, wenn es dir zu viel wird.

Zu Beginn wirst du jedes Steinchen, jede Erhebung und jeden kleinen Stachel merken und deine Fußsohlen werden nach einer gewissen Zeit überreizt sein. Das macht aber nichts, sondern zeigt dir, dass dein erster Versuch schon Wirkung zeigt. Wird es dir zu viel, ziehst du einfach deine Schuhe an.

Wer nun etwa 5 Tage barfuß laufen hinter sich hat, der wird merken, dass diese anfänglichen Überreizungen schon abnehmen und die Füße sich auf die neue Erfahrung einzustellen beginnen. Läufst du öfter, wird sich eine sogenannte Lederhaut ausbilden, die dir Schutz vor Steinchen und anderen drückenden Dingen bietet. Deine Sensibilität gegenüber Kälte und auch Wärme wird geringer und deine Füße werden robuster – es wird dir nach einigen Tagen richtig Spaß machen barfuß zu laufen.

Allerdings rate ich persönlich in der Stadt davon ab barfuß zu gehen, da hier Scherben zu Verletzungen führen, die unschön sein können, sowie die Straßen sehr schmutzig und auch verkeimt sind – gerade wenn viel Hundekot rumliegt. Auch von den Abgasen der Autos geht Gefahr aus, denn über die Haut werden Stoffe aufgenommen, die durch die Autoabgase am Boden rumlungern.

Wenn du barfuß läufst, dann doch in der wunderbaren Natur oder in der Stadt eben durch einen Schutz mit Barfußschuhen. Interessante Modelle findest du hier.

Jetzt aber raus mit den Schuhen und los geht’s. Viel Spaß mit deinen ersten Erfahrungen, deine Conny Keule

Thunfisch – gejagt und ausgelöscht

Thunfisch schmeckt lecker, bietet viele Einsatzmöglichkeiten in der Küche, ist ein perfekter Eiweßlieferant und enthält wertvolle Inhaltsstoffe.

Was aber uns allen, die wir Thunfisch fertig abgepackt und in der Dose, kaufen, entgeht, ist die gesamte Prozedur bevor der Thunfisch in der schnuckeligen Dose landet.

Heute möchte ich genau darauf eingehen und dir die Augen öffnen, was es bedeutet, wenn du Thunfisch konsumierst und wie du dich am besten verhalten solltest. Alternativen werden dir heute von mir auch angeboten. Es ist an der Zeit das Richtige zu tun und genau nachzudenken und zu prüfen, was ich da kaufe und wo bzw. wie es produziert wird.

Wir alle stehen in der Verantwortung, sind praktisch gezwungen dazu, durch die rabiate und seelenlose Umgangsweise der Konzerne mit unseren Ressourcen.


wo kommt Thunfisch vor?

Zitat: Thunfische (Thunnus) (auch Tunfische) bezeichnen eine Gattung großer Raubfische, die in allen tropischen, subtropischen und gemäßigten Meeren vorkommt. Sie gehören zu den wichtigsten Speisefischen, sind von großer fischereiwirtschaftlicher Bedeutung. Einige der acht Arten sind inzwischen durch Überfischung gefährdet.“

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thunfische)

Thunfische können bis zu 1000 Meter tief tauchen – meist sind das sie großen Exemplare, die im tiefen Meer Nahrung jagen. Meist findet man die Thunfische in größeren Schwärmen vor; sie bilden die Nahrungsgrundlage für viele Meeresbewohner. Da sie durch die Meere wandern, kann man Thunfische auch in vielen Regionen, außer dem Polarkreis, antreffen. Alle Meeresbewohner, die auf Thunfisch angewiesen sind, um zu überleben, warten schon sehnsüchtig, bis ihre Nahrung endlich vorbeischwimmt.

Die schwärmenden Thunfische legen tausende Kilometer im Meer zurück. Durch ihre ausgeklügelte Schwimmtechnik erreichen sie Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h!

Sie können ein Gewicht von 600-700kg erreichen und viereinhalb Meter lang werden. Wenn sich ein Schwarm bildet, finden sich meist etwa gleich große Tiere zusammen. Thunfische, die in den Bahamas gestartet sind kann man vor Brasilien und auch Norwegen wieder finden – das ist ein richtig weiter Weg.

Erstaunlich ist – der Thunfisch ist überall und nirgends. Obwohl er in nahezu allen Meeren vorkommt, laicht er nur an zwei Plätzen auf der Erde ab: dem Golf von Mexiko und dem Mittelmeer.

Für die Ökonomen, also die Menschen, die Geld aus dem Tier machen wollen, sind der Großaugentun, der Gelbflossenthun, der echte Bonito und der Weißflossenthun. Diese Arten werden hauptsächlich im indischen Ozean und dem Pazifik abgefischt. Um die Seychellen herum findet rund ein fünftel des weltweiten Fischfanges statt.

Wie wird Thunfisch gefangen?

Wir müssen uns vorstellen, dass romantische Fischerei an dieser Stelle keinen Platz findet und das, was da auf unseren Meeren abgeht auch alles andere als romantisch und fair ist.

Riesige Fischereiflotten schwärmen mit ihren Fangnetzen, wie z.B. Langleinen, Treibnetzen und Ringwade, aus, um ganze Fischschwärme abzuschöpfen. Wie funktioniert das z. B. Mit der Ringwade? Der Schwarm wird mit dem Netz eingekreist, wenn das geschehen ist, wird das Netz am unteren Ende zusammen gezogen und der Schwarm sitzt in der Falle. Keine Möglichkeit des Entkommens. Aber nicht nur für die Thunfische, sondern auch für Haie, Delfine, Mantarochen, die seltenen Meeresschildkröten, Meeresvögel und viele mehr, die als sogenannter „Beifang“ gelten und bei dem Prozedere qualvoll zugrunde gehen.

Thunfischfang in der Straße von Gibraltar findet auf eine ganz gewisse, teils traditionelle, Art und Weise statt. Wie genau, das erklärt dir Monika Bubel – segelerfahrene Walexpertin – hier im folgenden Video.

Mittlerweile werden pro Jahr mehr als 2 Mio Tonnen Thunfisch aus unseren Meeren herausgeholt um weltweit verbreitet im Supermarkt in Dosen oder in Japan als Sushi auf der Theke zu landen.

Die Nahrungskette

Haie, Wale sowie Delfine und Schwertfische sind die Hauptfraßfeinde der Thunfische, sind aber auch abhängig von deren Auftreten!

Wie die Thunfische, die sich ja zum Leben und Jagen an anderen Standorten aufhalten, als zum Laichen, haben Wale, Delfine sowie Schwertfische bestimmte Wanderrouten durch das Meer. Zum Laichen oder im Fall der Wale schwimmen die Tiere in andere Regionen.

Die Wale kennen sehr wohl die Wanderrouten der Thunfischschwärme und warten auf deren Ankunft, um ihre Nahrung zu sichern.

Wir Menschen aber sind absolut nicht angewiesen auf Thunfisch, die Meeresbewohner aber schon!

Wir zivilisierten und mittlerweile spirituellen Menschen können den Verstand und den Willen aufbringen, uns eine andere Ernährungsweise wie die bequeme bisher anzueignen und den Meeresbewohnern ihre Nahrung lassen. Dazu haben wir die göttliche Ausstattung – wir müssen uns nicht wie allesfressende Raubtiere verhalten, da wir ein Bewusstsein haben.

Ich habe vor einigen Monaten Monika Bubel interviewt, die mit Walen und Delfinen arbeitet. Das Interview kannst du dir gerne hier anschauen. Sie ist Walbotschafterin und bekam die Botschaft: „wir sollen doch bitte aufhören, den Walen und Delfinen ihre Nahrung wegzuessen“.

Verständlich oder? Durch die Vielfalt in den Lebensmittelläden ist uns Menschen irgendwie der Bezug zur Natürlichkeit verloren gegangen. Wir alle sind angehalten, uns ernsthaft Gedanken darüber zu machen.

8 Gründe, weshalb Thunfisch essen ein echtes Verbrechen geworden ist und es für dich besser ist, keines zu essen.
  1. 90% der Thunfischbestände sind in den vergangenen Jahren durch diese skrupellose Art der Überfischung zurückgegangen.

  2. Teure Thunfischarten sind mehrere 100-tausend Dollar wert. Unvorstellbar, dass solch hohe Summen gezahlt werden, meist sind diese Fische wild gefangen und in Mastbetrieben auf die gewünschte Größe gezüchtet. Solch hohe Preise bieten natürlich eine echte Verlockung für „Schatzjäger“.

  3. Thunfische sind hochintelligente Tiere; wir würden es auch nicht toll finden, wenn uns die Aliens gruppenweise einfangen, um uns zu fressen.

  4. Nach dem Fang verenden die Thunfische meist qualvoll und werden direkt von der wundervollen Freiheit in einen schrecklichen Tod getrieben, weil wir – die Auftragskiller – der Dose Thunfisch im Supermarkt nicht widerstehen können..

  5. Den Fangflottenbetreibern ist es vollkommen egal wie die Tiere zu Tode kommen – hier geht es einzig und allein um Profit!

  6. Zahlreiche andere Tierarten verenden während so einer Fischfangaktion – unverantwortlich, diese Art der verbrecherischen Überfischung.

  7. Die meisten Thunfische sind Schadstoffbelastet und beinhalten hohe Mengen an Quecksilber. Dies führt beim Menschen zu Herzkrankheiten und Gehirnausfällen.

  8. Einige Fischfarmen züchten und mästen wild gefangene Thune. Problem hier: in der Gefangenschaft entstehen Krankheiten und ein höherer Parasitenbefall.

Alternativen zu Thunfisch

definitiv handelst du am besten, wenn du heimischen Fisch kaufst, am besten aus deiner Region! Jeder Mensch sollte das zu sich nehmen, was ursprünglich in seiner Nähe wächst, lebt und gedeiht. Das ist eine Grundregel bei der Ernährung heute. Da Thunfische Makrelenartige sind, kannst du auch mit diesen Fischen ähnliche Geschmackserlebnisse erzielen. Ich persönlich verzichte seit über 20 Jahren auf Thunfisch, weil mir die Probleme schon lange bekannt sind. Sardinen und andere Fische, die einen ähnlichen Geschmack haben, sind bei mir mittlerweile auch nahezu tabu, weil diese kleinen Fische, wenn sie gefangen werden, an Bord ersticken müssen. Ich kann das nicht mehr essen. Dennoch für Menschen, die einen ähnlichen Geschmack haben wollen wie Thunfisch, empfehle ich Makrele oder auch Sardine. Jeder muss selber wissen, wie er sich verhält und ob er das verantworten kann. Aber einfach aus Bequemlichkeit zu sagen: „das geht mich nichts an.“ ist dann auch nicht fair, denn wir sind ja mit allem verbunden und alles was wir aussenden kehrt zu uns zurück. Hier kannst du auch einen Einblick bekommen in meinem Video „Du bist was du isst!“

Ich wünsche dir allzeit die richtigen Entscheidungen, herzlichst, deine Conny Keule

Freiheit für die Brüste! Leben ohne BH.

Freiheit für die Brüste!

Das ist schon seit Jahren mein Motto. Einige meiner Bekanntinnen haben sich darauf eingelassen und tun es mir gleich, andere wiederum lieben ihren BH einfach zu sehr und könnten sich nieee vorstellen auch nur einmal ohne BH vor die Tür zu gehen. Die Meinungen und Vorstellungen gehen bei diesem Thema wirklich komplett auseinander. Entweder oder, ein Zwischendrin gibt es nicht. Warum aber die Freiheit für die Brüste so wichtig ist, das möchte ich dir heute in meinem Beitrag näher bringen.

Warum trägt frau eigentlich einen BH?

Ist die Pubertät mal im Gange und erste Anzeichen von „erwachsenwerden“ machen sich bemerkbar, dann fangen die Mädels auch schon an, einen BH zu tragen. Die ersten Wölbungen zeigen sich = ich mache das wie meine Mamma und ziehe mir einen BH an. Reine Gewohnheitssache und Imitation.

Da ein BH auch irgendwie Erotik ausstrahlt, will frau das ja auch unbedingt gleich haben, um begehrenswert zu sein und auch dabei zu sein! Wichtig, wichtig, wichtig – Dabeisein ist alles! Auch wenn es kneift und zwickt – scheißegal, die anderen machen das ja auch – das Teil muss getragen werden.

Die BH-Industrie reibt sich die Hände – schließlich war es ja ihre Werbekampagne damals, die den jungen Damen eintrichterte: „Trage immer einen BH, damit du keine schlaffen Brüste bekommst.“ Und genau an dieser Stelle sollte jeder Mensch das denken anfangen. Werbung ist einzig und allein dazu da, um zu manipulieren. Werbung redet dir zu einem gewissen Produkt immer! ein, dass du dieses unbedingt brauchst, um ein besseres Leben zu führen. Das Ziel der Werbung ist es immer, dass die Verkaufszahlen in die Höhe schnallen. Und wie erreicht das eine Kampagne am besten? Na indem sie dir einredet, dass du ohne dieses Produkt – in unserem Fall der BH – nicht mehr leben kannst!

Kannst du ja als echte „Frau“ auch nicht. Denn ohne BH würden ja deine Brüste hängen, deine Attraktivität wäre im Eimer und du wärst Außenseiterin. Wahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh…

Und noch dazu könnte dein Freund ja nicht mehr – so wie es ihm gefällt – deine Brüste auspacken vor den Sex…blöd.

Warum du keinen BH tragen solltest.

Du weißt ja, zu allem gibt es Studien und das, obwohl wir alle einen gesunden Menschenverstand, eine Intuition und auch ein Körpergefühl besitzen bzw. besitzen sollten. Menschen heutzutage ist es absolut wichtig, eine belegte Studie zu haben, damit sie beweisen können, dass etwas wahr ist, was man bzw. frau eigentlich vorher, durch logische Überlegung, schon wusste!

Mich als Diplomingenieurin wundert das immer wieder…

Es gab also, oder gibt es ihn noch, einen französischen Uniprof, der eine Studie mit knapp 300 Frauen durchführte und das über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Frauen hatten eine mittlere Körbchengröße und ihr Alter befand sich zwischen 18 und 35 Jahren. Nun wurden die Brüste auf Form und Beschaffenheit untersucht – und zwar von den Frauen, die einwilligten, ihren BH für die Zeit der Studie abzulegen. Sicher eine geniale, selbstgeschaffene Studie dieses Herrn 😉 jajaaaa…

Was war das Ergebnis fragst du dich? Wie zu erwarten, wenn frau ihren Verstand einschaltet, waren die Brüste der Frauen straffer geworden, weil das Muskelgewebe stärker wurde, dadurch, dass ja jetzt nicht mehr der BH die Masse oben hielt, sondern der Körper diese Aufgabe wieder übernehmen musste.

Der Forscher fand sogar heraus – und das finde ich jetzt megainteressant – dass die Brustwarzen sich bei den Probandinnen um etwa 7mm anhoben! WoW tolles Ergebnis und so leicht nachvollziehbar.

Was geschah noch mit den Brüsten der Frauen während der Studie?

Dehnungsstreifen verschwanden, die Brüste wurden fester und viele hatten weniger Rückenprobleme als vorher. Das alles ist hochinteressant, aber eigentlich auch logisch, wenn du dich mit dir und deinem Körper intensiver befasst.

Was macht den BH so „gefährlich“?

Du bist selber BH-Trägerin also weißt du auch selber, wie sich BH-tragen anfühlt. Wenn ich einen BH anhatte, fühlte ich mich immer eingeengt und eingepresst, ich bekam sogar weniger Luft, was dazu führte, dass ich irgendwann Platzangst in dem Ding bekam und es wegschmiss habe. Von dem Moment an war Schluss mit dem Quatsch und ich fühlte mich natürlich, frei und wohl.

Viele Frauen kennen das einengende Gefühl, tragen aber trotzdem einen BH. Es zwickt, es juckt, es kratzt und drückt – und das vor allem auf das feine Gewebe und die Lymphe. Lymphe sind ja dazu da, um Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren, d.h. an der Stelle muss es fließen. Erzeugst du einen Stau, kann das gefährlich werden; Giftstoffe, die sich einlagern können tatsächlich zu Krebs führen! Es wurde herausgefunden, dass die Frauen in Naturvölkern im Vergleich zu in der Zivilisation lebenden Frauen – die ja einen BH tragen – nahezu keinen Brustkrebs bekommen, während bei zivilisierten Frauen drei von vier Brustkrebs bekommen. Toll oder?

Deshalb sage ich: „Freiheit für die Brüste!“

und lasse das Ding einfach weg. Denn auch wir Frauen haben das Recht „oben ohne“ rumzulaufen 😉 auch Männer können übrigens Brustkrebs bekommen, aber in sehr geringem Maß – sie tragen ja auch keinen BH, obwohl viele Biertrinker das könnten 😛 hahahaaa… 😀

Haltungsschäden bekommen Frauen auch meist durch das Tragen eines BH´s. Der Körper ist so ausgelegt, dass er sich den Bedingungen, die auf ihn einwirken, anpasst. Das heißt, wenn du ihm zu verstehen gibst: „du, ich mach das schon für dich, du brauchst dich nicht anstrengen, ich ziehe einen BH an, der die Brüste hält“, dann bildet der Körper seine Muskulatur zurück. Wenn du ihm aber zu verstehen gibst: „jetzt bist du dran! Werde aktiv und halte du meine Brustmasse!“, dann macht er das auch.

Das regelmäßige Tragen eines BH´s ist also auf Dauer schädlich, nicht nur Krebs wird gefördert, sondern auch der Lymphfluss blockiert sowie die Ausbildung von Muskulatur verhindert, was Haltungsschäden begünstigt.

Soll ich nun einen BH tragen oder nicht?

Weißt du, das ist einzig und allein deine Entscheidung. Wenn dir dein BH so wichtig ist, dass du nicht mehr ohne ihn leben kannst, dann brauchst du ihn halt einfach – aber eher für deine Psyche, als für deinen Körper.

Dein Körper aber wird es dir danken, wenn du dich für die Freiheit für die Brüste entscheidest 😉 denk mal nach was passiert, wenn deine junge und wilde Zeit vorbei ist und du ins gehobenere Alter kommst – lohnt es sich da noch oder ist dann vielleicht deine Gesundheit wichtiger? Du entscheidest ja selbst, nur einen Tipp möchte ich dir geben: „alle Grundsteine, die du in deiner Jugend bezüglich deiner Gesundheit legst, machen sich im Alter bemerkbar!“

Und damit wünsche ich dir die richtige Entscheidung, herzlichst, deine Conny Keule

hier kannst du nochmal einen kurzen Einblick per Video in das Thema haben

Heiltradition aus dem Regenwald Südamerikas und den Anden



Nur wenige der heute in den Anden und im Regenwald lebenden Einheimischen sind aufgrund der Industrialisierung und der Globalisierung interessiert an der Praktizierung und der Wissenssammlung ihrer eigenen medizinischen Tradition.

Die Kolonialisierung und die Versklavung durch die spanischen Eroberer hat den Grundstein gelegt, der zum Verfall einer reichen Kultur geführt hat. Die ideellen Werte und der Stolz vieler indianisch lebender Völker sind zerfallen. Einige wenige „Heilerfahrene“, die sich aus dieser negativen Veränderung heraushielten und dadurch das Wissen um Heilung aufrecht erhalten konnten, dienten meiner Arbeit mit ihren wertvollen Erzählungen und Darstellungen von einer anderen, uns zivilisierten Menschen verschlossenen, Wahrheit. Ein kleiner Einblick in die traditionelle Heilkunst der noch übrigen Schamanen soll an dieser Stelle etwas Verständnis der westlichen und zivilisierten Welt wecken im Sinne der Gesamtheit und der Verbundenheit mit allen Welten und Dimensionen.

Schon immer lebten Heiler oder Schamanen mit und in der Natur. Bei der Geburt war nach ihrem Glauben ihr Leben schon vorbestimmt. Das Wissen über die Heilpflanzen wurde schon vor der Zeit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier eingesetzt. Das Wissen wurde, wie bei den Druiden, mündlich weitergegeben und in „Heilerfamilien“ an den jeweilig ausgewählten Sohn übermittelt.

Dabei spielte Coca schon immer eine große Rolle. Coca galt als magische Pflanze, die zur Kontaktaufnahme mit übernatürlichen Kräften herangezogen wurde. Cocablätter wurden befragt, wenn es darum ging die richtige Heilmethode für einen Patienten zu finden. Sie ist eine der heiligsten Pflanzen. In den Anden mehr noch als in den Selvas.

Zur Verdeutlichung der Heiltradition stelle ich eine, in den Selvas heimische, Liane vor, die sich Ayahuasca nennt.

Diese, mit sieben weiteren Pflanzen gemischt, ergibt einen Trunk, der es dem Heiler erlaubt sich in andere Dimensionen zu begeben, die ihm Aufschluss über eine eventuell ihm unbekannte Krankheit geben oder mit dessen Hilfe er für den Patienten die richtige Dosierung verschiedener Heilpflanzen gegen eine Erkrankung findet. Folgend soll verdeutlicht werden, wie Pflanzen wirken können.

Junger Machiguenga
This image provided and copyrighted by Leslie Taylor. All rights reserved. http://www.rain-tree.com

Für die Machiguenga, einem Stamm von Eingeborenen der Selvas, ist Ayahuasca die heiligste, da die Mutter, aller Pflanzen. Der heutige Missbrauch dieser Pflanze als Einnahmequelle für die „falschen“ Heiler, die Touristen die geistige Wahrheit zeigen wollen, ist den zurückgezogen lebenden Heilern ein Dorn im Auge. Hier wird, ungerechter Weise, wieder eine Pflanze, so wie die Cocapflanze, von verantwortungslosen und unehrenhaften Menschen “in den Dreck gezogen”. Der Ayahuascatrunk ist eine der stärksten Drogen dieser Welt und unbedingt, nur respektvoll behandelt, für Heilzwecke von den Eingweihten schamanischen Experten! zu verwenden. Diese Tatsache ist den meisten Touristen nicht bewusst und sie begeben sich in eine große Gefahr mit ihrer Unwissenheit.

Einige Touristen sind schon an der Einnahme von Ayahuasca gestorben! Auch eine Deutsche, die ich in Perú getroffen habe, wäre beinahe bei den Sternen gelandet! Also Finger weg von falschen Versprechungen irgendwelcher, selbsternannter Schamanen in Perú und anderen Regenwaldgebieten.

Ein Heiler erzählt: „Eines Tages kam ein deutscher Mann zu Besuch, der unheilbaren Krebs hatte. Er suchte bei mir Hilfe. Chemotherapie schlug er aus. Da er von der Ayahuascapflanze gehört hatte, war es für ihn die letzte Chance nicht zu sterben. Wir bereiteten ihn gemäß der Tradition spirituell vor, er musste zwei Wochen fasten und sich einer gewissen Zeremonie unterziehen, dann verabreichte ich ihm den Trunk. Nach der geistigen Wanderung erzählte er, er hätte Ärzte gesehen, die vom Himmel herunter kamen und eine Operation an ihm vornahmen – das war seine Wahrnehmung – sie sagten ihm er brauche sich keine Sorgen mehr machen, er sei geheilt. Wie sich bei einer Nachfolgeuntersuchung herausstellte, befanden sich keine Geschwüre mehr im Körper.“

Die Heiler waren bekannt und geschätzt. Sie heilten den Körper immer im Zusammenhang mit der Seele. Dabei war es unbedingt erforderlich gute Kenntnisse über die Heilpflanzen zu haben.

Der Schamane Paroa berichtet von der Tatsache, dass jeder Mensch eine große und eine kleine Seele besitzt. Die kleine Seele kann bei einem Unfall am Ort des Erschreckens zurückbleiben. Diese muss dann wieder, damit der Patient gesunden kann, vom Heiler zurückgeholt werden.

Zur genauen Vorgehensweise des Rituals werden vorab die Geister mit Hilfe der Cocablätter befragt und das passende Heilungsritual für die Seele abgehalten. Die Rückholung der kleinen Seele gehört zur so genannten Weißen Heilung. Das Ritual wird mit Gebetsformeln begleitet.

In den Anden geht der Rahmen des Rituals folgender maßen vor sich:

Opfergaben für die verschiedenen Gottheiten werden ausgebreitet und als Mahlzeit für die Pacha Mama (Mutter Erde) vergraben. Wenn ihr diese Mahlzeit gefällt, gibt Pacha Mama die kleine Seele wieder frei. Ankari, der Wind, trägt die Gerüche der Opfergaben zu Pacha Papa (die Berge).

Neben der Weißen Heilung gibt es noch die Graue und die Schwarze Heilung. Mit der Grauen Heilung konnten Reisen begünstigt und zum Positiven beeinflusst werden, die Schwarze Heilung war dazu da um Flüche zu brechen und schlechte Wünsche, die einem Menschen geschickt wurden zum Übeltäter zurück zu schicken und den Verwünschten zu heilen.

Noch heute werden diese Heilungsarten angewendet. Mit der Heiltradition aus den Regenwäldern kommt noch die Vielfältigkeit der Heilpflanzen dazu. Die Heilpflanzen werden grob unterschieden in wärmende Pflanzen und kühlende Pflanzen; allein dieses Wissen ist sehr umfangreich. Der weitere Einsatz und die Kombination der Pflanzen, sowie die richtige Dosierung und Zusammensetzung ist sehr profund und abhängig von der jeweiligen Krankheit, der Konstitution des Patienten und der Fortgeschrittenheit und Stärke der Krankheit. Jahrelange Lehre und auf die Praktizierung zurückzuführende Erfahrung sind Voraussetzung für den Heilerfolg. Für die heutige Generation an Heilern ist es sehr schwierig Nachfolger zu gewinnen für die Weitergabe ihrer Tradition. Je mehr die Jugend durch die Anreize aus der Zivilisationswelt in die Städte flüchtet, im Kampf um eine Lebensgrundlage, desto mehr wird das Heilerwissen erlöschen. Wenn diese Generation den Einflüssen der westlichen Kultur nicht standhalten kann und ihr Heilerwissen im Fluss der Zeit fortgetragen wird, wird ihre Kultur für immer von diesem Planeten verschwinden.

Eure Conny Keule

 

anden, heilung, regenwald, schamane