Go Vegan Weihnachten 2015! – 7 leckere vegane Rezepte zum Nachkochen


KLICK HIER und du kommst zu meinen 7 leckeren veganen Rezepten für Weihnachten 2015!

Es ist Zeit Zeichen zu setzen und Frieden zu spenden – global und auch regional. Vor Ort hat jede,r die Möglichkeit über die Wahl der Nahrung eine großen Teil zum Ganzen beizutragen. Deshalb ist es für mich zu einer klaren Entscheidung gekommen, einer Entscheidung für die Tiere, nämlich Weihnachten 2015 kein Tier zu essen, sondern mich komplett vegan zu verköstigen.

Mein Weihnachten 2015 ist also ein Geschenk an die Tiere.

Warum mache ich das? Weil ichs kann! 😉 und weil ich einige Male an einem Gehöft vorbei gefahren bin, das Gänse züchtet, um sie an Weihnachten in die Mäuler von fetten Menschen verschwinden zu lassen…

Die Tiere werden gefüttert und benutzt. Diese Energie kann keine friedvolle und förderliche sein und das ist einer der Hauptgründe, warum ich auf Fleisch an Weihnachten 2015 vollständig verzichte.

Vegane Kost wird auch Peace Food“ genannt. Warum das so ist und was die Vor- und Nachteile dieser Ernährung sind, kannst du hier nachlesen.

Mein Fleischkonsum ist eh schon mega eingeschränkt und das, obwohl ich schon immer ein Fleischfan war! Aber unter den momentanen Zuständen kranker Tierhaltung und der Tatsache dass du bist, was du isst, setze ich ein Zeichen damit, dass ich ein veganes Weihnachtsfest feiere.

Feiere mit mir, feiere mit mir und mit den Tieren und Go Vegan Weihnachten 2015! Hier gehts zu meinen Rezeptvorschlägen. 100% des Erlöses geht auf das Regenwaldkonto!

Frohe und besinnliche Weihnachten 2015 wünscht Conny Keule

Gleichgewicht


Gleichgewicht ist ein Zustand. Gleichgewicht benötigen wir Menschen, um aufrecht stehen zu können. Ist unser Gleichgewichtssinn gestört, schwanken wir oder fallen um. Viele von euch kennen das von ihren letzten Partys 😉

In der Chemie gibt es ebenfalls ein Gleichgewicht, das sogenannte Massenwirkungsgesetz:

Das chemische Gleichgewicht ist ein Zustand, in dem die Gesamtreaktion ruhend erscheint, also keine Veränderungen erkennbar sind….

Prinzip von Le Chatelier:

„Eine Reaktion im Gleichgewicht versucht einer Störung von außen entgegenzuwirken.“

Funktionierendes Leben basiert auf Gleichgewicht und Balance. Gerät etwas aus der Balance und ist nicht mehr im Gleichgewicht, so kommt es zu Problemen. Der optimale Zustand im Leben ist die Balance – die Ausgeglichenheit.

Wenn unser Körper aufgrund einer Schwächung krank wird, merken wir, dass etwas nicht in Ordnung ist. beim Ausbruch eines Magen-Darm-Infektes überwiegen die krankmachenden Lebewesen in uns und wir fühlen uns schlecht. Das System menschlicher Körper ist krank.

Genauso ist das mit unserer Erde auch. Wir Zweibeiner stellen in dem Fall die positiven und die negativen Organismen dar. Überwiegen die negativen, so wird die Erde krank – so wie es momentan der Fall ist!

Wir müssen also alle zusammen arbeiten und zu guten Organismen für die Erde werden, damit sie die Chance hat, wieder zu heilen und uns mit frischer Luft und lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Es ist eigentlich ganz einfach. Die Erde ist ein System, wie unser menschlicher Körper, der unserer positiven Unterstützung bedarf.

Wir – die guten Organismen – müssen uns also vermehren und stärker werden, so wie die positiven Darmbakterien in ihrer Überzahl dafür sorgen, dass das Darmmilieu gesund und stark ist. Alles im Ar… eben.

Kreisläufe, wie die Klimapumpe Regenwald am Äquator, müssen von uns Menschen wohlwollend und positiv unterstützt werden! Unsere Erde braucht unsere Hilfe.

Gerade auch in Sachen Radioaktivität, die ja alles auf unserem Planeten aus dem Gleichgewicht gebracht hat, besteht dringendster und höchster Handlungsbedarf. Ein Aufwärmen der Atmosphäre findet nur dadurch statt, dass Stoffe aus ihrer üblichen heilsbringenden Umgebung entnommen und an die Oberfläche gebracht werden.

Wir brauchen andere Technologien. Saubere und aufbauende Technik, um die zerstörende Technik abzubauen, die aus negativer Intention heraus entstanden ist. Es ist Zeit für den Wandel. JETZT.

Licht und Liebe, Conny Keule

Treibhauseffekt und Klimawandel

Der Treibhauseffekt

Die Erdatmosphäre ist aus Gasen zusammengesetzt, die die Sonnenstrahlen zur Erdoberfläche passieren lassen. Ein Teil dieser Wärmestrahlung wird vom Boden reflektiert. Die oberen Luftschichten der Atmosphäre reflektieren ihrerseits zum Teil die von der Erde ausgehende Wärmestrahlung wie das Glas in einem Treibhaus. Nur ein Teil der Wärme kann also entweichen, was zur Aufheizung der Luft im „Treibhaus“ führt. Daher trägt diese Eigenschaft der atmosphärischen Gase die Bezeichnung „Treibhauseffekt“. Besonders starke Absorber der Wärmestrahlung sind Wasserdampf (H2O), Kohlendyoxid (CO2), Methan (CH4), Ozon (O3) und die Flourchlorkohlenwasserstoffverbindungen (FCKW) welche bewirken, dass ein großer Teil der Wärmestrahlung zur Erdoberfläche zurück gestrahlt wird. Um die Bedeutung der tropischen Regenwälder einleuchtend zu verdeutlichen soll hier mehr auf den Kohlenstoff eingegangen werden, der zweifellos eine der bedeutendsten Rollen im globalen Klimaproblem spielt, da er in so vielen Kreisläufen auftritt.

Wissenswertes über den Kohlenstoff

Der Kohlenstoff ist bekanntlich für die Pflanzen eine lebensnotwendige Ressource. Mit Kohlenstoff und Licht kann die Pflanze die für sie so wichtigen Assimilate bilden. Mit diesem bekannten Prozess, der Photosynthese, ist das Leben der Pflanzen garantiert. Nicht benötigter Kohlenstoff und seine Derivate werden in Boden und Wasser übertragen und über die Flüsse ins Meer geleitet. Die tropischen Regenwälder dienen als CO2 puffer im weltweiten CO2 Haushalt. Durch die Brandrodung wird der im Urwald gespeicherte Kohlenstoff als CO2 frei gesetzt. Die so frei gelegten Flächen, die landwirtschaftlichen Nutzen finden, können nur Bruchteile dieses freigesetzten CO2 binden; eine Aus-und Weiterleitung der Stoffe findet gar nicht mehr statt. Brasilien und Indonesien sind die Regionen mit dem höchsten Anteil an Verbrennung. Die CO2 Mengen, die durch Landnutzungsänderungen außerhalb der Tropen freigesetzt wird ist dem gegenüber zu vernachlässigen. Der Regenwald stellt einen wichtigen Produzenten von Methan und Kohlenmonoxid (CO) dar, wobei Methan durch Abbau organischen Materials in Seen, Sümpfen und Überschwemmungsgebieten gebildet wird, das CO vorwiegend bei der Verbrennung von Biomasse (Holz) entsteht.

Stickoxide (Nox), die ebenfalls von Verbrennung durch Biomasse entstanden sind beteiligen sich nun an der Oxidierung der beiden Gase, welche durch verschiedene katalytische Prozesse geschieht. Ozon wird bei hohen Konzentrationen von Stickoxiden gebildet, bei niedrigen Konzentrationen jedoch wird es zerstört. Im Rahmen des „Globalen Troposphären-Experiment“ (GTE) wurden zwei Untersuchungen gestartet, bei denen man herausfand, dass der Wald troposphärisches Ozon aufnimmt und das die ganze Region Methan abgibt. Des weiteren beträgt die tägliche Netto Absorption während der Regenzeit durch Photosynthese 6kg Kohlenstoff pro Hektar. Dies entspricht über das gesamte Amazonasbecken mehr als 1,2 Milliarden Tonnen pro Jahr, einem weltweit bedeutsamen Kohlenstoffstrom. Der Regenwald Amazoniens nimmt also ungefähr ein viertel des Kohlenstoffs aus der Atmosphäre auf, der jährlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt und auf 5 Milliarden Tonnen geschätzt wird, wobei die Absorption durch Totholz noch gar nicht in Betracht gezogen ist. Mithilfe von Satellitenbildern haben Setzer et al. (1989) unter anderem geschätzt, dass 20 Millionen Hektar Land in Amazonien brandgerodet wurden. Durch diese Brände wurden, nach Aussage der Autorin, 600 Millionen Tonnen Kohlenstoff pro Jahr freigesetzt, was ungefähr einem Zehntel des jährlichen weltweiten Gesamtausstoßes an Kohlenstoff entspricht. Alleine schon aus diesen Untersuchungen lässt sich unschwer erkennen, dass die Vernichtung des tropischen Regenwaldes zur Steigerung des Treibhauseffektes führt. Das verbrennen von Biomasse, zum anderen die Zerstörung der Kohlenstoffspeicherfähigkeit und die Unterbrechung der Kohlenstoffkreisläufe, durch entfernen der Bäume verändert die Zusammensetzung der Gase in der Atmosphäre.

Eure Conny Keule

Die globale Bedeutung des Regenwaldgürtels

Regenwaldzonen der Erde

Einst waren 17 Millionen Quadratkilometer und somit ungefähr 11,5 % der gesamten Landoberfläche bedeckt. Die Fläche war bereits 1980 auf 12 Millionen Quadratkilometer geschrumpft.

Die flächenmäßig größten sämtlicher Regenwaldvorkommen, sind die mittel- und südamerikanischen oder neotropischen Regenwälder des Amazonas-Orinoco-Beckens und die, die sich an den pazifischen Küsten von Ecuador und Kolumbien bis Mittelamerika und an der atlantischen Küste Brasiliens nördlich von Rio de Janeiro entlang ziehen. Ihre Fläche beträgt vier Millionen km².

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Quelle: (www.wwf.de/…/Karte_Tropenwaelder_weltweit.jpg)

Deutlich kleiner sind die vom halbimmergrünen Regenwald umgebenen afrikanischen Vorkommen mit einer Fläche von 1,8 Millionen km² am Ostrand des Kongobeckens und drei kleineren Gebieten nahe der westafrikanischen Küste zwischen Guinea und Liberia sowie Kamerun und Gabun.
Ein schmaler Streifen dehnt sich nach Westafrika aus, und auf Madagaskar und den Maskarenen gibt es noch kleine Vorkommen.

Das zweitgrößte Regenwaldgebiet liegt in den Osttropen und nimmt dort eine Fläche von etwa 2,5 Millionen km² ein. Es konzentriert sich auf das Malayische Archipel und reicht weit auf die pazifische Inselwelt hinaus.
Außerdem ist im nordöstlichen Australien (Queensland) noch ein schmaler Küstenstreifen Regenwald vorhanden.

Nach Norden dehnen sich die osttropischen Regenwälder über die Malayische Halbinsel in das etwas kontinentalere Birma, Thailand, Kambodscha und das südliche Vietnam aus.

Im südwestlichen Indien (Westghat) und Ceylon (Sinharaja) gibt es weitere Vorkommen. Die Übergänge zu den halbimmergrünen Regenwäldern und den Monsunwäldern sind fließend.

Walker-Kreislauf, Hadley-Zelle

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Quelle: (www.enso.info/images/hadley.jpg)

Die einstrahlende Sonnenenergie führt zur Verdunstung von Wasser über den Meeren der Kontinente. Die Luft steigt über den Kontinenten auf, was zur Wolkenbildung und zum Abregnen führt. Dieser Kondensationsvorgang gibt die vorher zur Verdunstung notwendige Wärme wieder frei, so dass die Luft aufsteigt und weitere Luft von unten nachsaugt. Diese Kondensationswärme wird in der oberen Divergenz von den Kontinenten weggeführt und sinkt über den Meeren wieder ab. Vom Meer her strömt die Luft wieder den Kontinenten zu und bringt Sonnenenergie in Form von Wasserdampf mit (Konvergenz). Quelle: (C. Niemitz, 1991)

Resumée

Liebe Leserinnen und Leser. Hin und wieder werde ich Teile meiner Arbeit hier veröffentlichen.

Der Regenwaldgürtel ist maßgeblich daran beteiligt, dass unser Klima intakt ist. Jeder weitere zerstörte Hektar trägt dazu bei, dass das sensible Gleichgewicht auf der Erde ins Schwanken kommt. Ein aktiver Aufbau des Regenwaldgürtels sichert also nachhaltig unser eigenes Fortbestehen (zu deutsch: rettet uns den Ar…)

Jedem sollte nun die globale Bedeutung des Regenwaldgürtels klar sein.

Wir “Alle” leben auf unserem einen Planeten, der Erde. Unser Regenwald ist eines der wertvollsten Biotope und Geschenke, die Mutter Erde für uns bereit hält. Ich möchte die Wichtigkeit dieses wertvollen Lebewesens begreiflich machen, das wir “Alle zusammen” schützen und wieder aufbauen müssen, um uns selber einen Gefallen zu tun, nämlich ein wertvolles und gesundes Leben auf Erden führen zu können.

Die Erde ist ein fantastisches Lebewesen und wartet nur darauf, dass wir Menschen wieder in einen positiven und guten Austausch kommen. Und ihr helfen, dass sie wieder gesund wird, um uns das zu sein was sie immer war. Die Mutter aller Lebewesen auf ihr.

In voller Hoffnung, Conny Keule

Heiltradition aus dem Regenwald Südamerikas und den Anden



Nur wenige der heute in den Anden und im Regenwald lebenden Einheimischen sind aufgrund der Industrialisierung und der Globalisierung interessiert an der Praktizierung und der Wissenssammlung ihrer eigenen medizinischen Tradition.

Die Kolonialisierung und die Versklavung durch die spanischen Eroberer hat den Grundstein gelegt, der zum Verfall einer reichen Kultur geführt hat. Die ideellen Werte und der Stolz vieler indianisch lebender Völker sind zerfallen. Einige wenige „Heilerfahrene“, die sich aus dieser negativen Veränderung heraushielten und dadurch das Wissen um Heilung aufrecht erhalten konnten, dienten meiner Arbeit mit ihren wertvollen Erzählungen und Darstellungen von einer anderen, uns zivilisierten Menschen verschlossenen, Wahrheit. Ein kleiner Einblick in die traditionelle Heilkunst der noch übrigen Schamanen soll an dieser Stelle etwas Verständnis der westlichen und zivilisierten Welt wecken im Sinne der Gesamtheit und der Verbundenheit mit allen Welten und Dimensionen.

Schon immer lebten Heiler oder Schamanen mit und in der Natur. Bei der Geburt war nach ihrem Glauben ihr Leben schon vorbestimmt. Das Wissen über die Heilpflanzen wurde schon vor der Zeit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier eingesetzt. Das Wissen wurde, wie bei den Druiden, mündlich weitergegeben und in „Heilerfamilien“ an den jeweilig ausgewählten Sohn übermittelt.

Dabei spielte Coca schon immer eine große Rolle. Coca galt als magische Pflanze, die zur Kontaktaufnahme mit übernatürlichen Kräften herangezogen wurde. Cocablätter wurden befragt, wenn es darum ging die richtige Heilmethode für einen Patienten zu finden. Sie ist eine der heiligsten Pflanzen. In den Anden mehr noch als in den Selvas.

Zur Verdeutlichung der Heiltradition stelle ich eine, in den Selvas heimische, Liane vor, die sich Ayahuasca nennt.

Diese, mit sieben weiteren Pflanzen gemischt, ergibt einen Trunk, der es dem Heiler erlaubt sich in andere Dimensionen zu begeben, die ihm Aufschluss über eine eventuell ihm unbekannte Krankheit geben oder mit dessen Hilfe er für den Patienten die richtige Dosierung verschiedener Heilpflanzen gegen eine Erkrankung findet. Folgend soll verdeutlicht werden, wie Pflanzen wirken können.

Junger Machiguenga
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Für die Machiguenga, einem Stamm von Eingeborenen der Selvas, ist Ayahuasca die heiligste, da die Mutter, aller Pflanzen. Der heutige Missbrauch dieser Pflanze als Einnahmequelle für die „falschen“ Heiler, die Touristen die geistige Wahrheit zeigen wollen, ist den zurückgezogen lebenden Heilern ein Dorn im Auge. Hier wird, ungerechter Weise, wieder eine Pflanze, so wie die Cocapflanze, von verantwortungslosen und unehrenhaften Menschen “in den Dreck gezogen”. Der Ayahuascatrunk ist eine der stärksten Drogen dieser Welt und unbedingt, nur respektvoll behandelt, für Heilzwecke von den Eingweihten schamanischen Experten! zu verwenden. Diese Tatsache ist den meisten Touristen nicht bewusst und sie begeben sich in eine große Gefahr mit ihrer Unwissenheit.

Einige Touristen sind schon an der Einnahme von Ayahuasca gestorben! Auch eine Deutsche, die ich in Perú getroffen habe, wäre beinahe bei den Sternen gelandet! Also Finger weg von falschen Versprechungen irgendwelcher, selbsternannter Schamanen in Perú und anderen Regenwaldgebieten.

Ein Heiler erzählt: „Eines Tages kam ein deutscher Mann zu Besuch, der unheilbaren Krebs hatte. Er suchte bei mir Hilfe. Chemotherapie schlug er aus. Da er von der Ayahuascapflanze gehört hatte, war es für ihn die letzte Chance nicht zu sterben. Wir bereiteten ihn gemäß der Tradition spirituell vor, er musste zwei Wochen fasten und sich einer gewissen Zeremonie unterziehen, dann verabreichte ich ihm den Trunk. Nach der geistigen Wanderung erzählte er, er hätte Ärzte gesehen, die vom Himmel herunter kamen und eine Operation an ihm vornahmen – das war seine Wahrnehmung – sie sagten ihm er brauche sich keine Sorgen mehr machen, er sei geheilt. Wie sich bei einer Nachfolgeuntersuchung herausstellte, befanden sich keine Geschwüre mehr im Körper.“

Die Heiler waren bekannt und geschätzt. Sie heilten den Körper immer im Zusammenhang mit der Seele. Dabei war es unbedingt erforderlich gute Kenntnisse über die Heilpflanzen zu haben.

Der Schamane Paroa berichtet von der Tatsache, dass jeder Mensch eine große und eine kleine Seele besitzt. Die kleine Seele kann bei einem Unfall am Ort des Erschreckens zurückbleiben. Diese muss dann wieder, damit der Patient gesunden kann, vom Heiler zurückgeholt werden.

Zur genauen Vorgehensweise des Rituals werden vorab die Geister mit Hilfe der Cocablätter befragt und das passende Heilungsritual für die Seele abgehalten. Die Rückholung der kleinen Seele gehört zur so genannten Weißen Heilung. Das Ritual wird mit Gebetsformeln begleitet.

In den Anden geht der Rahmen des Rituals folgender maßen vor sich:

Opfergaben für die verschiedenen Gottheiten werden ausgebreitet und als Mahlzeit für die Pacha Mama (Mutter Erde) vergraben. Wenn ihr diese Mahlzeit gefällt, gibt Pacha Mama die kleine Seele wieder frei. Ankari, der Wind, trägt die Gerüche der Opfergaben zu Pacha Papa (die Berge).

Neben der Weißen Heilung gibt es noch die Graue und die Schwarze Heilung. Mit der Grauen Heilung konnten Reisen begünstigt und zum Positiven beeinflusst werden, die Schwarze Heilung war dazu da um Flüche zu brechen und schlechte Wünsche, die einem Menschen geschickt wurden zum Übeltäter zurück zu schicken und den Verwünschten zu heilen.

Noch heute werden diese Heilungsarten angewendet. Mit der Heiltradition aus den Regenwäldern kommt noch die Vielfältigkeit der Heilpflanzen dazu. Die Heilpflanzen werden grob unterschieden in wärmende Pflanzen und kühlende Pflanzen; allein dieses Wissen ist sehr umfangreich. Der weitere Einsatz und die Kombination der Pflanzen, sowie die richtige Dosierung und Zusammensetzung ist sehr profund und abhängig von der jeweiligen Krankheit, der Konstitution des Patienten und der Fortgeschrittenheit und Stärke der Krankheit. Jahrelange Lehre und auf die Praktizierung zurückzuführende Erfahrung sind Voraussetzung für den Heilerfolg. Für die heutige Generation an Heilern ist es sehr schwierig Nachfolger zu gewinnen für die Weitergabe ihrer Tradition. Je mehr die Jugend durch die Anreize aus der Zivilisationswelt in die Städte flüchtet, im Kampf um eine Lebensgrundlage, desto mehr wird das Heilerwissen erlöschen. Wenn diese Generation den Einflüssen der westlichen Kultur nicht standhalten kann und ihr Heilerwissen im Fluss der Zeit fortgetragen wird, wird ihre Kultur für immer von diesem Planeten verschwinden.

Eure Conny Keule

 

anden, heilung, regenwald, schamane

Warum ist der Regenwald so wichtig für uns Alle?

Der Regenwald ist wunderschön und voller Leben

Schau dir die Fotos an. 

Wenn du heutzutage davon sprichst, du willst den Regenwald retten, kommen folgende Antworten:

da gibt’s doch schon genug, die das machen“.

kannste doch eh nix mach´“.

was willstn da mach“.

du hast doch gar nicht die Macht, da was zu machen“.

das interessiert doch eh keinen“….

Bla Bla Bla

Voll nervig sowas und ein schlechter Zug, seine eigene Ohnmacht und Demotivation an aktiven Menschen abstreifen zu wollen.

Warum der Regenwald so wichtig für uns alle ist, erfährst du genau jetzt.

Die Globale Bedeutung des Regenwaldes ist eine Tatsache, die kein Mensch auf der Erde wegdenken kann. Der Regenwald ist maßgeblich daran beteiligt, wie unser Klima auf unserem Planeten aussieht. Er ist eine riesen Klima-Pumpe!

Wie genau das funktioniert, kannst du hier nachlesen.

Der Regenwald schluckt jede Menge CO2 !

Das ist wichtig zu wissen, denn jeder abgeholzte Baum trägt dazu bei, dass weniger CO2 gebunden werden kann.

Wir haben mit unserem gemeinsamen Schatz – dem Regenwald – ein Geheimnis, das wir bewahren müssen. Im Regenwald werden auf geheimnisvolle Art und Weise neue Pflanzenarten geboren! Das kann aber nur funktionieren, wenn der Wald zusammenhängend ist und in einer intakten und übergroßen Fläche.

Momentan beinhalten die Regenwälder weltweit Pflanzen, die uns Menschen helfen können, ekelhafte Krankheiten zum Stillstand zu bringen. Und nicht nur das – wenn wir es endlich akzeptieren und kapieren, dass die Natur eine ausgleichende und auch wohlwollende Persönlichkeit ist, dann wird es uns wieder möglich sein, die Geschenke anzunehmen, die sie uns rund um die Uhr beschert.

Wenn wir wieder fähig sind Dank zu zeigen und in einen gegenseitigen Austausch treten, also in geistige und emotionale Kooperation, dann wird unser aller Leben wieder anfangen in guten Bahnen zu laufen!

In den Regenwäldern Südamerikas leben die letzten Indianer, die noch dazu etwas von Heiltradition verstehen! Ebenfalls ein unwiederbringlicher Schatz.

Wir leben in der „Moderne“, die keine ist, in Abhängigkeiten – das ist Fakt. Jeder kann selbst entscheiden , ob er oder sie sich weiter darin bewegen will oder diese Abhängigkeiten verlässt. Meistens sind es profitgierige Menschen, die diese Abhängigkeiten schaffen. Dennoch – jede,r die oder der mitmacht, trägt dazu bei, dass negative Entwicklungen stattfinden können und Schönes und Freies verschwindet.

Indianer sind freie Menschen. Und aus dieser Freiheit heraus entstehen schöne und kreative Dinge. Ein Leben in und mit der Natur ist das wertvollste, was ein Mensch jemals erleben kann und das tiefe Verständnis, das Einssein mit diesem Ökosystem macht uns ganz!

Alles, was andere Leute erzählen, auch das „Lächerlich machen“, ist nur ein Trick, um die Masse für Abhängigkeit zu begeistern. Wer mitläuft, trägt dazu bei, dass die Schönheit und Einzigartigkeit unseres Planeten verblasst.

Jetzt entscheide selbst welchen Weg du gehen willst. Den der Abhängigkeit oder den der Freiheit und Schönheit?

Du und jeder deiner Freunde, Familienangehörigen und Bekannten sind Mitgestalter unserer Welt. Bitte fass dir an dein Herz und frage dich, welchen Weg willst du gehen?

Der Regenwald ist wunderschön und voller Leben

Siehe Fotogallery oben. 

Die artenreichsten Zonen finden wir in den Regenwäldern Südamerikas. Dies wird in der Fachsprache auch Artendiversität genannt. Die Artendiversität ist in einigen Teilen Perús beispielsweise besonders hoch.

Für den Regenwald! Conny Keule.