Odermennig und Johanniskraut

Odermennig und Johanniskraut

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Odermennig (Agrimonia eupatoria) und Johanniskraut (Hypericum perforatum) sind zwei wundervolle Heilkräuter. Dieses Jahr wachsen beide vermehrt und treten häufiger auf, weshalb ich mich dazu entschieden habe, einen Zwei-Kräuter-Tee zu mischen.


Für was finden Odermennig und Johanniskraut Einsatz und welche Inhaltsstoffe haben sie?

Meine Tees lagere ich für den Winter, vielleicht kommen sie auch schon in kalten Herbsttagen zum Einsatz. Beide Pflanzen wachsen an trockenen Standorten und geben uns Kraft und Licht in den dunklen Wintertagen…
hypericum perforatumGerade das Johanniskraut ist ein wahrer Lichtspender. Es wirkt antidepressiv und geleitet uns kraftvoll durch Tiefphasen. Allerdings sollte man aufpassen, dass man sich keiner direkten Sonnenbestrahlung aussetzt, da die Haut sonst fleckig werden kann. Dragees mit höheren Konzentrationen gibt es in der odermennigApotheke zu kaufen. Es enthält folgende Inhaltsstoffe: Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, äther. Öl, Harz, Myristinsäure, Hyperinrot, Phytosterin, Stearin, Taraxasterol, Violaxanthin, Beta-Sitosterol, Phytosterole
Auch der Odermennig hat seine Qualitäten – eher ein Kraut, das heutzutage nicht mehr so bekannt ist. Es wirkt leberreinigend. Es hatte auch früher Namen wie Lebenskraut oder Leberklee und Leberklätte.
Ganz grob gesagt wirkt er auf das Verdauungssysten, wie auch auf die Harnwege. Odermennig gehört zu den Rosengewächsen, er enthält: Gerbstoffe, Triterpene, ätherisches Öl, Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide.

Herstellung Johanniskrautöl oder Rotöl

Beide Kräuter können – je nach Witterung des jeweiligen Jahres – bis in den September hinein geerntet werden. Oft blühen sie auch schon früher ab. Aus den Johanniskrautblüten kann ein wunderschönes, tiefrotes Heilöl hergestellt werden. Dazu sollte die Ernte frühzeitig stattfinden, da das Öl einige Zeit in der prallen Sonne „reifen“ muss. Die gesammelten Blüten kommen dazu in ein Marmeladenglas und werden mit Öl aufgegossen. Das verschraubte Glas wird kopfüber in die pralle Sonne gestellt. Das Hypericin, der Wirkstoff, der gleichzeitig auch die rote Farbe abgibt, löst sich so aus der Pflanze und landet im Öl. Es ist hervorragend für Massagen geeignet. Gerade wenn jemand Nervenschmerzen hat, wirkt das Öl lindernd und heilend.

Das Streben unserer heiligen Natur

Jedes Jahr, wenn die Wiesen blühen, treten einige Heilpflanzen häufiger auf, als die Jahre davor. Die Natur stellt sich darauf ein, was dem Menschen fehlt und lässt die Pflanzen wachsen, die diese „Störfelder“ ausgleichen. Da das „System“ Natur auf Harmonie ausgelegt ist, werden eben die entsprechenden Heilkräuter hervorgebracht, die dazu führen, die Harmonie, die angestrebt ist, herbeizuführen. Erfahre mehr über unsere heimischen Kräuter in meinem Videokurs.

Was wird dein Kräutertee dieses Jahr? Schreib mir doch, was du so gezaubert hast aus deinem Garten oder der angrenzenden Wiese. Ich freue mich auf dich,

deine Conny Keule

Verfolgen Conny Keule:

Dipl.-Ing.(FH) Umweltsicherung

Liebe ist... Natur, Gesundheit und gute Rezepte ;-)

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