Barfuß durch den Schnee


Nur ein kleiner Beitrag heute. Aber ich muss ja nicht immer ellenlange Texte schreiben, nur damit das SEO passt 😉 :-p

Eine super gesunde Sache im Winter ist es tatsächlich, barfuß durch den Schnee zu laufen oder zu wandern, wie auch immer. Im Sommer kneippen, im Winter eben durch den Schnee – das trainiert die Blutgefäße an den Füßen und macht sie elastischer!

Der Blutfluss wird gesteigert und wir haben eine kleine aber effektive Giftpumpe an den Füßen. Gifte werden durch die Pulsation des Blutes in Richtung Haut und wieder zurück ausgeschieden. Du läufst erst durch den kalten Schnee, wie wirkt das? Zusammenziehend. Nimm dir auf jeden Fall Schuhe mit, falls es zu kalt wird…

Wenn deine Wanderung beendet ist und du wieder ins Warme kommst, werden deine Füße richtig heiß. Das ist der Zeitpunkt, wo du ein Salzbad machen kannst, um die Ausleitung von Giften zu unterstützen.

Du kannst es trainieren, dass du immer längere Zeit der Kälte ausgesetzt bist und irgendwann sind deine Füße so trainiert, dass du sogar ganz barfuß in den Schnee gehen kannst. Probiers aus, aber vergiss deine Schuhe nicht 😉

Viel Spaß im Schneegestöber 2016, Deine Conny Keule

Barfuß laufen und seine therapeutische Wirkung


Wo bist du aufgewachsen? In der Stadt oder auf dem Land?

Bist du auf dem Land aufgewachsen, so wie ich, wird barfuß laufen für dich völlig normal sein. Heute ist barfuß laufen in der Stadt absolut im Trend und ich möchte sogar behaupten ein richtiger Hype geworden.

Vielleicht kennst du Robert Franz, er läuft Sommer wie Winter barfuß und das aus gutem Grund. Ich habe das immer so gehalten, dass ich vornehmlich im Sommer barfuß gelaufen bin, weil es da einfach am meisten Spaß gemacht hat. An warmen Frühlings- und Herbsttagen allerdings auch – es hat mir immer schon gefallen, direkten Kontakt mit der Erde zu haben. Winter war für mich bislang tabu und ist auch immer noch eine Jahreszeit, zu der ich lieber kuschlig warme Schuhe mit Socken dazwischen bevorzuge.

Dennoch habe ich mir nun mal Barfußschuhe für den Winter zugelegt – einfach um mehr Bewegung in den Fußgelenken zu haben.

Was macht das Barfuß laufen aber jetzt zu einem einfachen, günstigen und für jeden erreichbaren Therapeutikum?

reflexzonenDazu möchte ich dir zuerst etwas über den Fuß erklären. Wie viele Menschen mittlerweile wissen, hat der Fuß sehr viele sogenannte Reflexpunkte, mit deren Hilfe man den Körper positiv stimulieren kann. Viele Krankheiten lassen sich über den Fuß behandeln und auch heilen.

Früher sind die meisten Menschen barfuß gelaufen und auch die Naturvölker waren und sind es auch heute noch, meist barfuß unterwegs. Sie hatten also eine natürliche und kostenlose Fußreflexzonenmassage! Heute geben wir dafür viel Geld aus, obwohl wir eigentlich nur unsere Schuhe ausziehen müssten 😉

wanderschuheTrägst du einen Schuh, ist dein Fuß eingepasst in eine gewisse, vorgegebene Form. Wanderschuhe sollen Halt im Gebirge bieten, Laufschuhe bieten ebenfalls ihren Halt, was den Fuß aber dazu auffordert, seine Muskulatur und die Stärke der Sehnen zurückzubilden. Alles was man dem Körper abnimmt (siehe Thema Freiheit für die Brüste!), macht sich über kurz oder lang bemerkbar. Ziehe ich nun die Schuhe aus und meine Füße müssen selber koordinieren, so leite ich meinen Körper an, die Sehnen zu stärken, die für den Halt der Fußgelenke zuständig sind und auch eine stärkere Muskulatur auszubilden.

Das alles führt im Fall Fuß dazu, dass nicht nur die Fußgelenke kräftiger und ausgeglichener werden, sondern auch die Knie-, Hüft-, und Schultergelenke. Es können sogar Hüftschiefstände durch barfuß laufen gelöscht werden.

Hast du gewusst, dass dein Fuß aus 26 Knochen, 33 Gelenken und 120 Muskeln besteht?

Jede Bewegung die unten stattfindet wirkt sich auf die oberen Regionen aus. Was bedeutet das? Nun es ist ganz logisch. Durch den unebenen Untergrund, der durch das barfuß laufen viel bewusster wahrgenommen wird und von den Füßen austariert werden muss, entsteht eine unheimliche Bewegung und Aktivität im ganzen Körper! Du merkst das vor allem, wenn du die ersten paar Male barfuß läufst, denn was da geschieht ist gewaltig. Der Körper wird richtig heiß.

Läuft man oft barfuß, stärkt man Immunsystem und Abwehrkräfte. Hühneraugen und Großzehenschiefstände werden verhindert durch regelmäßiges barfuß laufen. Druckstellen, Blasen und auch eingewachsene Zehnägel haben durch barfuß laufen gar keine Chance. Das Problem „kalte Füße“ gibt es mit der Zeit nicht mehr. Rückenschmerzen können verschwinden. Und vieles vieles mehr…

Jetzt noch ein paar Tipps für Anfänger

Fang, wie mit allem, langsam an und nimm dir immer ein paar Schuhe mit, wenn es dir zu viel wird.

Zu Beginn wirst du jedes Steinchen, jede Erhebung und jeden kleinen Stachel merken und deine Fußsohlen werden nach einer gewissen Zeit überreizt sein. Das macht aber nichts, sondern zeigt dir, dass dein erster Versuch schon Wirkung zeigt. Wird es dir zu viel, ziehst du einfach deine Schuhe an.

Wer nun etwa 5 Tage barfuß laufen hinter sich hat, der wird merken, dass diese anfänglichen Überreizungen schon abnehmen und die Füße sich auf die neue Erfahrung einzustellen beginnen. Läufst du öfter, wird sich eine sogenannte Lederhaut ausbilden, die dir Schutz vor Steinchen und anderen drückenden Dingen bietet. Deine Sensibilität gegenüber Kälte und auch Wärme wird geringer und deine Füße werden robuster – es wird dir nach einigen Tagen richtig Spaß machen barfuß zu laufen.

Allerdings rate ich persönlich in der Stadt davon ab barfuß zu gehen, da hier Scherben zu Verletzungen führen, die unschön sein können, sowie die Straßen sehr schmutzig und auch verkeimt sind – gerade wenn viel Hundekot rumliegt. Auch von den Abgasen der Autos geht Gefahr aus, denn über die Haut werden Stoffe aufgenommen, die durch die Autoabgase am Boden rumlungern.

Wenn du barfuß läufst, dann doch in der wunderbaren Natur oder in der Stadt eben durch einen Schutz mit Barfußschuhen. Interessante Modelle findest du hier.

Jetzt aber raus mit den Schuhen und los geht’s. Viel Spaß mit deinen ersten Erfahrungen, deine Conny Keule