Interview mit Bharati Corinna Glanert

Bharati Corinna Glanert

Heute stelle ich dir Bharati vor. Sie hat eine sehr spannende Geschichte und ist eine ebenso interessante Persönlichkeit! Im Interview mit Bharati kannst du neue Heilungsansätze erfahren. Lasse dich doch einfach inspirieren. Ihre Seiten findest du direkt unter dem Video. Aber jetzt solltest du keine Zeit mehr verlieren.
Schau dir ihr Interview an.

DIE HAUPTSEITEN

Spiritualität:
www.spiritbalance.net 
www.dunkelretreat.de 
www.spirituelle-indienreise.de 
www.spiritbalanceshop.de 

Rohkost & Gesundheit:
www.rohkost-ernaehrung.de 
www.rawbalance.de

Schon als Kind kam Bharati mit übersinnlichen, paranormalen Erfahrungen und spirituellen Kräften in Kontakt. Viele spirituelleErlebnisse konnte sie lange Zeit nicht einschätzen und verstehen. Erst heute – nach vielen Jahren des Studierens – schließt sich der Kreis der Fragen, zu Antworten.

Im Alter von 17 Jahren wurde der innere Ruf, mehr verstehen zu wollen, so laut, dass Bharati einen regelrechten Seminar- und Ausbildungsbildungsmarathon begann. Sie besuchte Workshops, Vorträge und Seminare über gesunde Ernährung, Entgiftung des Körpers, Fasten, Rohkost, Fußreflexzonenmassage, Pranaheilung und vieles mehr.

Nach ihrer Ausbildung zur Reiki-Lehrerin befasste sie sich mit weiteren Bereichen der Energiearbeit wie Bachblüten und Familienaufstellung nach Hellinger. Danach folgte eine intensive Ausbildung bei einem philippinischen Heiler, in der Bharati bis zu 14 Stunden am Tag unterrichtet wurde. Sie bekam durch diese Ausbildung eine Menge Informationen, die für ihren weiteren Weg wichtig waren. Den Abschluss dieser Ausbildung erlebte Bharati auf den Philippinen.

2001 führte ihr Weg sie dann nach Südindien, wo sie das Jahrtausende alte vedische Wissen studierte, das bislang nur wenigen Suchenden zugänglich war. Sie wurde außerdem an hochenergetischen Kraftorten in spirituelle Lehren eingeweiht. Neun Jahre lebte Bharati ausschließlich in Indien, um zu meditieren und ihr Studium des vedischen Wissens und der Spiritualität fortzusetzen. Diese Zeit hat sie stark geprägt und ihre Seele auf das Tiefste berührt.

Seit 2008 organisiert Bharati regelmäßig Reisen für kleine Gruppen an besondere Kraftplätze in Nord- und Südindien.

Seit dem Jahr 2012 lebt Bharati für einige Monate im Jahr auch wieder in Deutschland. In einem  schönen großen Fachwerkhaus in Bad Dürrheim – Oberbaldingen mit ihrem Mann Martin und ihrer kleinen Tochter Ananda. Dieses wunderschöne Haus hat neben einem Seminarraum auch viel Platz für Dunkelretreatssowie einen Tempelraum.

Auch jetzt zieht es Bharati weiterhin nach Indien. Sie bietet spirituelle Reisen zu besonderen Kraftorten an. Besondere Erfahrungen erwarten hier die Teilnehmer, Bharati gibt ihr Insiderwissen und direkte Kontakte zu Yogis und Sadhus an die Teilnehmer weiter. Durch eine prägende Einheitserfahrung wurde BharatisKundalini plötzlich kraftvoll erweckt – seitdem kann Bharati Energiefelder mit physischen Augen sehen. Seit dieser Zeit beschäftigt sie sich intensiv mit Astralwelten und Auraarbeit. Besonders durch dieDunkelretreats begleitet sie Interessierte zu eigenen Seelenerfahrungen.

In Einzelberatungen, Vorträgen und Seminaren gibt sie das Wissen weiter, wie die eigenen Seelenkräfte und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Bharatis Schwerpunkte in der Energiearbeit sind Aurasehen und Auraheilung, besonders Luzide Träume(Wachträume) und Astralreisen.

Heiltradition aus dem Regenwald Südamerikas und den Anden



Nur wenige der heute in den Anden und im Regenwald lebenden Einheimischen sind aufgrund der Industrialisierung und der Globalisierung interessiert an der Praktizierung und der Wissenssammlung ihrer eigenen medizinischen Tradition.

Die Kolonialisierung und die Versklavung durch die spanischen Eroberer hat den Grundstein gelegt, der zum Verfall einer reichen Kultur geführt hat. Die ideellen Werte und der Stolz vieler indianisch lebender Völker sind zerfallen. Einige wenige „Heilerfahrene“, die sich aus dieser negativen Veränderung heraushielten und dadurch das Wissen um Heilung aufrecht erhalten konnten, dienten meiner Arbeit mit ihren wertvollen Erzählungen und Darstellungen von einer anderen, uns zivilisierten Menschen verschlossenen, Wahrheit. Ein kleiner Einblick in die traditionelle Heilkunst der noch übrigen Schamanen soll an dieser Stelle etwas Verständnis der westlichen und zivilisierten Welt wecken im Sinne der Gesamtheit und der Verbundenheit mit allen Welten und Dimensionen.

Schon immer lebten Heiler oder Schamanen mit und in der Natur. Bei der Geburt war nach ihrem Glauben ihr Leben schon vorbestimmt. Das Wissen über die Heilpflanzen wurde schon vor der Zeit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier eingesetzt. Das Wissen wurde, wie bei den Druiden, mündlich weitergegeben und in „Heilerfamilien“ an den jeweilig ausgewählten Sohn übermittelt.

Dabei spielte Coca schon immer eine große Rolle. Coca galt als magische Pflanze, die zur Kontaktaufnahme mit übernatürlichen Kräften herangezogen wurde. Cocablätter wurden befragt, wenn es darum ging die richtige Heilmethode für einen Patienten zu finden. Sie ist eine der heiligsten Pflanzen. In den Anden mehr noch als in den Selvas.

Zur Verdeutlichung der Heiltradition stelle ich eine, in den Selvas heimische, Liane vor, die sich Ayahuasca nennt.

Diese, mit sieben weiteren Pflanzen gemischt, ergibt einen Trunk, der es dem Heiler erlaubt sich in andere Dimensionen zu begeben, die ihm Aufschluss über eine eventuell ihm unbekannte Krankheit geben oder mit dessen Hilfe er für den Patienten die richtige Dosierung verschiedener Heilpflanzen gegen eine Erkrankung findet. Folgend soll verdeutlicht werden, wie Pflanzen wirken können.

Junger Machiguenga
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Für die Machiguenga, einem Stamm von Eingeborenen der Selvas, ist Ayahuasca die heiligste, da die Mutter, aller Pflanzen. Der heutige Missbrauch dieser Pflanze als Einnahmequelle für die „falschen“ Heiler, die Touristen die geistige Wahrheit zeigen wollen, ist den zurückgezogen lebenden Heilern ein Dorn im Auge. Hier wird, ungerechter Weise, wieder eine Pflanze, so wie die Cocapflanze, von verantwortungslosen und unehrenhaften Menschen “in den Dreck gezogen”. Der Ayahuascatrunk ist eine der stärksten Drogen dieser Welt und unbedingt, nur respektvoll behandelt, für Heilzwecke von den Eingweihten schamanischen Experten! zu verwenden. Diese Tatsache ist den meisten Touristen nicht bewusst und sie begeben sich in eine große Gefahr mit ihrer Unwissenheit.

Einige Touristen sind schon an der Einnahme von Ayahuasca gestorben! Auch eine Deutsche, die ich in Perú getroffen habe, wäre beinahe bei den Sternen gelandet! Also Finger weg von falschen Versprechungen irgendwelcher, selbsternannter Schamanen in Perú und anderen Regenwaldgebieten.

Ein Heiler erzählt: „Eines Tages kam ein deutscher Mann zu Besuch, der unheilbaren Krebs hatte. Er suchte bei mir Hilfe. Chemotherapie schlug er aus. Da er von der Ayahuascapflanze gehört hatte, war es für ihn die letzte Chance nicht zu sterben. Wir bereiteten ihn gemäß der Tradition spirituell vor, er musste zwei Wochen fasten und sich einer gewissen Zeremonie unterziehen, dann verabreichte ich ihm den Trunk. Nach der geistigen Wanderung erzählte er, er hätte Ärzte gesehen, die vom Himmel herunter kamen und eine Operation an ihm vornahmen – das war seine Wahrnehmung – sie sagten ihm er brauche sich keine Sorgen mehr machen, er sei geheilt. Wie sich bei einer Nachfolgeuntersuchung herausstellte, befanden sich keine Geschwüre mehr im Körper.“

Die Heiler waren bekannt und geschätzt. Sie heilten den Körper immer im Zusammenhang mit der Seele. Dabei war es unbedingt erforderlich gute Kenntnisse über die Heilpflanzen zu haben.

Der Schamane Paroa berichtet von der Tatsache, dass jeder Mensch eine große und eine kleine Seele besitzt. Die kleine Seele kann bei einem Unfall am Ort des Erschreckens zurückbleiben. Diese muss dann wieder, damit der Patient gesunden kann, vom Heiler zurückgeholt werden.

Zur genauen Vorgehensweise des Rituals werden vorab die Geister mit Hilfe der Cocablätter befragt und das passende Heilungsritual für die Seele abgehalten. Die Rückholung der kleinen Seele gehört zur so genannten Weißen Heilung. Das Ritual wird mit Gebetsformeln begleitet.

In den Anden geht der Rahmen des Rituals folgender maßen vor sich:

Opfergaben für die verschiedenen Gottheiten werden ausgebreitet und als Mahlzeit für die Pacha Mama (Mutter Erde) vergraben. Wenn ihr diese Mahlzeit gefällt, gibt Pacha Mama die kleine Seele wieder frei. Ankari, der Wind, trägt die Gerüche der Opfergaben zu Pacha Papa (die Berge).

Neben der Weißen Heilung gibt es noch die Graue und die Schwarze Heilung. Mit der Grauen Heilung konnten Reisen begünstigt und zum Positiven beeinflusst werden, die Schwarze Heilung war dazu da um Flüche zu brechen und schlechte Wünsche, die einem Menschen geschickt wurden zum Übeltäter zurück zu schicken und den Verwünschten zu heilen.

Noch heute werden diese Heilungsarten angewendet. Mit der Heiltradition aus den Regenwäldern kommt noch die Vielfältigkeit der Heilpflanzen dazu. Die Heilpflanzen werden grob unterschieden in wärmende Pflanzen und kühlende Pflanzen; allein dieses Wissen ist sehr umfangreich. Der weitere Einsatz und die Kombination der Pflanzen, sowie die richtige Dosierung und Zusammensetzung ist sehr profund und abhängig von der jeweiligen Krankheit, der Konstitution des Patienten und der Fortgeschrittenheit und Stärke der Krankheit. Jahrelange Lehre und auf die Praktizierung zurückzuführende Erfahrung sind Voraussetzung für den Heilerfolg. Für die heutige Generation an Heilern ist es sehr schwierig Nachfolger zu gewinnen für die Weitergabe ihrer Tradition. Je mehr die Jugend durch die Anreize aus der Zivilisationswelt in die Städte flüchtet, im Kampf um eine Lebensgrundlage, desto mehr wird das Heilerwissen erlöschen. Wenn diese Generation den Einflüssen der westlichen Kultur nicht standhalten kann und ihr Heilerwissen im Fluss der Zeit fortgetragen wird, wird ihre Kultur für immer von diesem Planeten verschwinden.

Eure Conny Keule

 

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